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Thalmässing: Ein neuer Belag für den Hartplatz

Bevor die Sportanlage neben der Thalmässinger Grund- und Mittelschule von Grund auf saniert wird, gibt es aber erst mal einen neuen großen Spielplatz - 14.06.2017 15:10 Uhr

Der Hartplatz neben der Thalmässinger Schule muss saniert werden. © Harry Rödel


Gemeinsam mit dem TV Thalmässing hatte sich die Bauverwaltung den Platz neben der Schule genau angeschaut. Das Ergebnis dieses Ortstermins: Der Belag auf Hartplatz und Laufbahn soll nun komplett erneuert werden. Dies wird laut Knoll rund 86 000 Euro kosten. Eine Sanierung des Belages wäre auch möglich und rund 13 000 Euro billiger, würde aber nicht so lange halten, erklärte Peter Knoll. Den Zaun zu erneuern, kostet weitere 17 000 Euro, in die Basketballanlage müssten rund 6000 Euro investiert werden.

Pflicht und Kür

Diese Punkte auf der Sanierungsliste bezeichnete Bürgermeister Georg Küttinger auch als Pflicht, weitere Maßnahmen dagegen seien die Kür. Wirklich gut überlegt werden müsste zum Beispiel, ob eine neue Flutlichtanlage (rund 47 000 Euro inklusive Abbau der alten Anlage) notwendig ist, schließlich ist man die vergangenen Jahre auch ohne ausgekommen. Und der TV hatte den Wunsch nach einem Beachvolleyballfeld geäußert (rund 33 000 Euro). Dafür müsste dann die Kugelstoßanlage — die wird für das Sportabzeichen gebraucht – etwas verkleinert werden.

Nicht mehr gebraucht wird dagegen die Hochsprunganlage. Diese könnte also in Zukunft entfallen. Ob sie tatsächlich abgebaut werden kann, wird allerdings erst nach Rücksprache mit der Regierung von Mittelfranken entschieden. Diese fördert die Arbeiten an der Sportanlage nämlich finanziell, allerdings nur, "wenn diese Hoch- und Weitsprunganlage enthält", erklärte Peter Knoll.

Alles in allem – also Pflicht und Kür – würde die Marktgemeinde rund 190 000 Euro brutto in den Platz stecken. Im Haushalt sind für die Arbeiten heuer rund 200 000 Euro eingeplant.

Bevor es allerdings an die Sanierung des Hartplatzes geht, wird erst mal der neue Spielplatz gebaut. Für diesen wurde nun endlich ein Standort gefunden: Er sollte ursprünglich mal oberhalb des Wohngebietes "In der Leiten" entstehen, wurde dann ein paarmal auf dem Papier hin- und hergeschoben und wird nun an der Schule oberhalb der Laufbahn gebaut.  Die Kosten für die Spielgeräte bezifferte Knoll auf rund 55 000 Euro, 5000 Euro kosten die Sitzgelegenheiten, 10 000 Euro müssen für Aushub und Fallschutz gezahlt werden. Macht zusammen rund 70 000 Euro. Weil der neue Spielplatz auch vom Hort genutzt wird, gibt es zudem einen Zuschuss vom Staat. Außerdem hat die evangelische Kirchengemeinde, der Träger des Hortes, eine finanzielle Beteiligung zugesichert. Im Haushalt sind laut Bürgermeister Georg Küttinger heuer 60 000 Euro eingestellt.

Drittes Projekt in diesem Plan ist die Gestaltung des Weges vom Wohngebiet in Richtung Schule samt Spiel- und Sportplatz. Im Moment gibt es einen Trampelpfad. Hier soll es in Zukunft einen Pflasterweg geben. Verwaltung und Sportverein favorisieren die Variante entlang des Kugelstoßplatzes. Außerdem hatte der Hort um einen Weg von der Schule zu Hartplatz gebeten. Beides zusammen würde rund 8500 Euro kosten.

Das ganze Konzept diente dem Marktgemeinderat erst mal nur zur Information. Jetzt geht es in die Feinplanung, dann steht das Thema in einer der nächsten Sitzungen erneut auf der Tagesordnung. 

BEATE WINDISCH

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