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Traumnote 1,0: „Nun stehen alle Türen offen“

Freisprechungsfeier an der Haus- und Landwirtschaftsschule Roth — Veronica Mayer Jahrgangsbeste - 03.10.2011

Freisprechungsfeier für die 33 Absolventinnen und Absolventen der Haus- und Landwirtschaft in Roth.

Freisprechungsfeier für die 33 Absolventinnen und Absolventen der Haus- und Landwirtschaft in Roth. © Leykamm


Veronica Mayer aus der Oberpfalz, erzielte die Traumnote 1,0.

Sie kam aus der Oberpfalz, siegte triumphal in Franken und ließ dabei ein ganzes Dutzend männlicher Mitschüler hinter sich. Mit der bestmöglichen Gesamtnote von 1,0 hat Veronica Mayer aus Hohenschambach-Hemau (Landkreis Regensburg) ihre Ausbildung zur Landwirtin beendet. Urkunde und Geschenk bekam sie nun an der Freisprechungsfeier im Rother Landwirtschaftszentrum. „Ein solches Ergebnis haben wir wirklich selten“, hob Ausbildungsberater Karlheinz Fries hervor.

Neben den 13 Absolventen der Landwirtschaft, die er in den vergangenen drei Jahren betreut hatte, wurden dort auch 20 Absolventinnen der Hauswirtschaft freigesprochen.

Acht von ihnen durchliefen die duale dreijährige Ausbildung. Die restlichen zwölf erarbeiteten sich ihre Qualifikation über den dreisemestrigen Studiengang. Alle ehemaligen Schüler dürften nun „ihre Ernte einfahren“, betonte Werner Wolf, der Leiter des Zentrums.

Zum Höhepunkt der vom Landfrauenchor umrahmten Feier konnten die Absolventen ihre Urkunden in Empfang nehmen. Zuerst traten die Besten des einsemestrigen Studiengangs nach vorne: Christa Arauner (Thalmässing) schloss mit einer 1,75 ab. Ihr auf folgten Bettina Hofbeck (Meckenhausen) mit der Note 1,85 sowie Martina Kraus (Eckersmühlen), die eine glatte 2,00 verbuchen konnte.

Im dualen System sicherte sich Annelies Hannuschka (Heideck) Platz eins.

Auf dem Landwirtschaftspodest folgten Veronica Mayer die beiden Herren Thomas Winter (Ruppmannsburg) mit einer Note von 1,79 sowie Dominic Harrer (Altenhofen) mit der 2,10 auf den Bestenplätzen.

Alle 33 Absolventen der Haus- und Landwirtschaft konnten in Roth ihre Zertifikate entgegennehmen.

Wolf rief zur steten Weiterbildung auf. Technische und andere Neuerungen müssten als Herausforderungen angenommen werden. Wenn die Absolventen nun ihre Kenntnisse der Ausbildung nutzen und zugleich von der Erfahrung ihrer Eltern profitieren lernten, dann „dürfte dem Erfolg eigentlich nichts mehr im Wege stehen“, meinte auch Kreisbäuerin Anni Peipp. Auch die Hauswirtschaft sei von großer Bedeutung. Daher müsse sie als verpflichtendes Fach an den Schulen eingeführt werden.

Landrat Herbert Eckstein ermunterte die Absolventen, beherzt für die Belange von Haus- und Landwirtschaft einzutreten: „Duckt Euch nicht weg, sondern hebt den Kopf.“

Voll des Lobes für ihre Schützlinge war Christine Assenbaum, Ausbildungsberaterin in Sachen Hauswirtschaft. Es sei eine schöne Zeit gewesen, in der man viel gelernt hatte, bekräftigten einige der Absolventinnen.

„Grundstein gelegt“

Für die Landwirtschaft kam natürlich Veronica Mayer zu Wort: „Wir haben den Grundstein gelegt - nun stehen uns alle Wege offen“, erklärte sie selbstbewusst.

 

ley

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