|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Als um 10 Uhr der Seniorentag im Stadtgarten eröffnet wurde, ließen die Besucher noch auf sich warten. Doch als der elfjährige Fabian auf der Seebühne — auf der den ganzen Tag über regelmäßig diverse Programmpunkte geboten wurden — seine musikalischen Akkordeon-Einlagen hinlegte, füllte sich die Zuschauertribüne rasch.
Landrat Herbert Eckstein und Roths 2. Bürgermeisterin Elisabeth Bieber begrüßten die Gäste zu der traditionellen Veranstaltung, zu deren Gelingen heuer wieder rund 80 Sport- und Wohlfahrtsverbände, gemeinnützige Organisationen, Kirchen, Vereine, öffentliche Einrichtungen und „kommerzielle Anbieter“ beigetragen hatten. 400 Aussteller und Helfer wirkten am Seniorentag mit. Zum mittlerweile 13. Mal waren unter anderem die Kreisklinik Roth, der VdK-Ortsverband Spalt, das Landratsamt Roth und einige Seniorenheime vertreten.
Die Stände waren sowohl in der Stadthalle als auch im Stadtgarten aufgebaut. So konnten die Besucher zum Beispiel bei der Verkehrswacht ihre Reaktionsfähigkeit testen. Die Firmen „Optik Fiedler“ und „Hörgeräte Seifert“ führten Seh- und Hörtests durch. Und das Bayerische Rote Kreuz warf einen Blick auf den Blutdruck und die Gesundheit der Interessierten. Auch das leibliche Wohl kam wie immer nicht zur kurz. Um die Bewirtung kümmerten sich das Stadthallenstüberl, die Selbsthilfegruppe „Auf Draht“, der Seebühler Bauernladen und die Direktvermarktung Weiß. Neben der Ausstellung sorgte ein buntes Programm aus Tanz und Musik für Abwechslung. Heuer gab es auch zum ersten Mal eine kurze Andacht, die bei den Senioren sehr gut ankam. Auch im Außenbereich gab es neue Aussteller. So hatten beispielsweise die Museen Burg Abenberg erstmals einen Stand aufgebaut und sogar zwei Klöpplerinnen mit dabei. Premiere hatte auch die Firma Funway GmbH aus Eckersmühlen. Sie stellte elektronisch unterstützte Fahrräder aus. Außerdem konnten sich Interessierte mit dem „Segway“, einem elektrisch angetriebenen Einpersonen-Transporter, auf einen aufgebauten Parcours begeben. Allerdings waren die Vorbehalte groß: „Viele ältere Leute trauen sich nicht, ihn zu testen“, erzählte Heike Günther, Chefin des Unternehmens.
Sein neues Konzept stellte der Hospiz-Verein den Besuchern vor: Im „Trauer-Cafe“ können sich Trauernde treffen und mit anderen Menschen, die ebenfalls mit dem Tod umzugehen versuchen, austauschen.
Im Stadthallenstüberl hielten Referenten Vorträge über verschiedene Themen, die das „Älterwerden“ betreffen. Gerda Fürstenhöfer lud die Zuhörer ihres Vortrags „Mit Qigong älter werden“ zudem ausdrücklich zum Mitmachen ein. Beim Gewinnspiel konnten verschiedene Preise, zum Beispiel ein Blümchen oder ein Anstecker in Herzform, erspielt werden.
Kurz nach Mittag machte das Wetter den Veranstaltern dann aber zu schaffen. Während die Stände innerhalb der Stadthalle von dem Regenguss verschont blieben, waren die Außenstände dem Schauer schutzlos ausgesetzt. Einige Besucher eilten deshalb nach innen oder traten gleich den Heimweg an.
Weitere Bilder im Internet unter www.roth-hilpoltsteiner-volkszeitung.de oder www.hilpoltsteiner-zeitung.de

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.