|
Anmeldung
Diese Funktion steht nur registrierten Usern zur Verfügung.
Loggen Sie sich bitte hier ein oder registrieren Sie sich kostenlos! |
![]() |
Passwort vergessen
Wenn Sie Ihr Passwort vergessen haben können Sie hier ein neues Passwort anfordern. Geben Sie bitte hierzu Ihre E-Mail-Adresse ein!
|
Nachdem vor einem guten Jahr die Ausstellung des Nürnberger Fotografen Horst Kamionka die Besucher an der „Faszination der Masken“ teilhaben ließ, und davor an gleicher Stelle auch schon die Diplom-Designerin Eva-Maria Söhn zu einer Reise auf der „Venetianerstraße“, auf der Roth einst lag, eingeladen hatte, sind nun die nächsten zwei Wochen auf Initiative von Hobby-Fotograf und Venedig-Experte Fritz Volkert die Bilder des Fotografen Heinrich Maria Bähr zu sehen, die nicht nur die venezianischen Masken, sondern vor allem auch die Architektur Venedigs thematisiert.
Seit den späten 1980er Jahren besucht der in Duisburg geborene und in Burgthann lebende Bähr nun schon Venedig, demnächst steht seine 26. Reise an. Dabei wählt er immer die Tage vor dem traditionellen Karneval, denn zum Höhepunkt des Festes platzt die Lagunenstadt wegen der vielen Touristen aus allen Nähten, und dann wird es schwierig, etwas von der Architektur aufzunehmen. An Modellen mangelt es in dieser Zeit nicht. Die ganze Stadt ist voll von maskierten Statisten, „wobei 80 Prozent davon keine Italiener sind“, wie Bähr feststellte.
Für ein geringes Entgelt nehmen diese Maskierten die gewünschte Pose vor den architektonischen Highlights ein, die Aufnahme tätigt Bähr, der seit 1994 schon auf über 30 Einzelausstellungen zurückblicken kann, mit dem Weitwinkelobjektiv. Früher vor allem Schwarz-Weiß und ganz klassisch auf Film, jetzt auch in Farbe und mit der Digitalkamera. Zu seiner Vernissage brachte er auch ein paar aus Nürnberg stammende Maskenträger mit, die der gut besuchten Veranstaltung venezianisches Flair verliehen.
Roths stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Bieber zeigte sich begeistert von den auf zwei Stockwerken ausgestellten Fotografien und wollte sich gar nicht ausmalen, wie lange es wohl dauere, bis Motiv und Lichtverhältnisse sich endlich in der Form präsentieren, die den Fotografen veranlassen, den Auslöser zu drücken. Die Hausherrin und VHS-Leiterin Karin Duman-Geiß, die zusammen mit Volkert und EvaMaria Söhn zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft „Venedig in Roth“ (V.i.R.) gehört, machte in ihrer Ansprache auf den Kontrast der Fotos zwischen der zurückhaltenden grazilen venezianischen Architektur und den farbenfrohen Kostümen aufmerksam.
Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Februar im Foyer des Seckendorffschlösschens zu sehen.

|