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Über Resonanz brauchte man sich am Pfingstsonntag wieder einmal nicht zu beklagen. Dafür sorgte schon das Spalter Volksfest, in das die Veranstaltung auch dieses Mal eingebettet war. Als großer Hingucker erwies sich ein Ford „Model A“, Baujahr 1929, der nach Komplettumbau auch über G-Kat und Servolenkung verfügt.
Ein Blickfang waren die alten Autoklassiker aus der Zeit, in der auf gutes Aussehen und Unverwechselbarkeit mehr Wert gelegt wurde als auf Aerodynamik: vom knuddeligen Bianchina bis hin zum mindestens zweimal so langen monströsen Cadillac.
Das ausgediente Spalter Feuerwehrauto durfte natürlich auch nicht fehlen. Noch im Dienst ist hingegen der Fiat 500 L von Günter Rausch aus Spalt. Mit jenem Gefährt fährt er noch bis an den Gardasee. Auch die anderen Fahrzeuge erwiesen sich beim Korso noch als recht leistungsfähig. Liegen blieb niemand. Und dass so mancher Traktor einen anderen ins Schlepptau nahm, war lediglich ein Showeffekt. Genauso wie der Umstand, dass es sich ein paar junge Musiker während der Fahrt im Sofa auf einem Anhänger gemütlich machten.
Auch rechte Exoten gab es zu bewundern. Etwa ein E-Bike aus einer Zeit, als es dieses Wort noch gar nicht gab. Ein Hochrad war zu sichten wie auch so manche abenteuerliche Eigenkonstruktion einer „Traktorkutsche“. Einer der Schlepperfahrer brauchte sich um einen Babysitter nicht zu sorgen. Er nahm seinen Nachwuchs kurzerhand im Kindersitz mit.
Die Männerherzen schlugen nicht nur beim Anblick eines antiken Hanomag oder der alten Lanz-Traktoren beziehungsweise eines Kramer K12V höher, sondern auch beim Anblick eines weiblichen Trios, das eines der landwirtschaftlichen Gefährte lenkte. Am Ende erhielt jeder der Teilnehmer, unter die sich auch der Absberger Bürgermeister Fritz Walter schmuggelte, eine Urkunde und ein süffiges Andenken. Der Weitestgereiste unter ihnen kam übrigens aus Eisenach, der Großteil ist im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zuhause. Aus den Landkreisen Ansbach und Roth gab es ebenso viele Mitfahrer zu verzeichnen.

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