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Bis hinüber auf die unweit vorbeiführende Kreisstraße AN 33 seien bei Stürmen zuletzt von den an der Zufahrt zur Bestleinsmühle stehenden Bäumen die abgebrochenen Teile gefallen, erzählen Gerhard Meder und Gerhard Belzner.
Meder ist als Diebacher Gemeindearbeiter tätig und Belzner verdient sich als ergänzende 400-Euro-Kraft auf der Basis von Hand-und-Spanndienst-Sätzen etwas dazu. Bestleinsmühle ist ein Ortsteil der Gemeinde Diebach.
Die beiden Arbeiter waren bei der gemeindlichen Aktion – nach dem Fällen der Baumriesen am Tag zuvor – am gestrigen Nachmittag vor Ort damit beschäftigt, die in 5-Meter-Abschnitte zersägten Stämme mit Traktor und Seilwinde zum Abtransport an die Mühlen-Zufahrt zu ziehen und das verzweigte Astwerk mit der Motorsäge fachgerecht zu zerlegen.
Die bis 35 Meter hohen Pappeln seien teils über 60 Jahre alt gewesen und hätten damit ihren Zenit bei weitem überschritten gehabt. Etliche von ihnen seien krank und hinfällig gewesen, betonen die Arbeiter. So mancher Stamm wies einen großen braunen Kern auf, was auf umfangreichere abgestorbene oder faule Bereiche im Versorgungssystem der Bäume schließen lässt.
Aus ihrer Fällaktion kann die Gemeinde Diebach durchaus Kapital schlagen. Pro gefällter Pappel kommen bis fast drei Kubikmeter Holz zusammen. Für den Kubikmeter werden derzeit auf dem Markt rund 40 Euro gezahlt.
Drei große Pappeln im Zufahrtsbereich zur Bestleinsmühle hin stehen jetzt noch. Für die gefällten Bäume soll Ersatz gepflanzt werden. Ob das wieder Pappeln sein werden, steht nicht fest.
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