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Das landwirtschaftliche Anwesen befindet sich am Ortsrand. Der Eigentümer hat sich Mitte der 90er Jahre neben der Viehhaltung ein weiteres Standbein mit der Pferdepension geschaffen. Insgesamt fünfzig Pferde sind momentan auf dem Hof eingestellt. Sieben Pferde von Besitzern aus der Region befanden sich in einem separaten Stallgebäude mit Einzelboxen. Nach vorne ist es offen und von einem massiven Metallzaun umgeben.
Gegen 23.50 Uhr entdeckte ein Autofahrer wie Rauch aus dem Pferdestall aufstieg und die Flammen in den Himmel loderten. Er alarmierte die Nachbarn, denn der Landwirt war auswärts. Gemeinsam gelang es den Anwohnern, zwei Pferde aus den Boxen zu retten. Die übrigen Pferde lagen bereits reglos am Boden und waren im dichten Rauch erstickt.
Im Nu brannte die gesamte Holzkonstruktion des Stallgebäudes lichterloh. Die Ortswehr und die weiteren alarmierten Feuerwehren Geslau, Rothenburg, Buch am Wald und Colmberg konnten trotz des raschen Eingreifens nicht verhindern, dass der Stall komplett zerstört wurde. Personen wurden zum Glück nicht verletzt. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Der Hofbesitzer stand gestern vormittag noch unter Schock. Der Tod der fünf eingestellten Pferde ging ihm sichtlich nahe. Auf der Fahrt nach Hause hatte er in der Nacht den Feuerschein gesehen und dann entsetzt festgestellt, dass sein eigenes Anwesen betroffen war, wie er erzählte. „Ich kann mir das Ganze nicht erklären“, meinte er, „in dem Stall gibt es lediglich ein Stromkabel für Licht.“