Samstag, 17.11.2018

|

Breitbandausbau: Markt Erlbach hat zweite Ausbaustufe freigeschaltet

"Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss" - Bandbreiten bis zu 100 MBit/s - 19.04.2018 13:47 Uhr

Erste Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß nahm die symbolische Freischaltung mit Markus Winter (links) und Thomas Braun (Telekom) vor. © privat


Die zum Ausbau notwendigen Tiefbauarbeiten wurden im Auftrag der Telekom im Frühjahr 2017 begonnen und sind inzwischen (bis auf kleinere Arbeiten im Ortsteil Jobstgreuth) abgeschlossen.

Die Bewohner der Ortsteile Altselingsbach, Altziegenrück, Eschenbach, Haaghof, Haidt, Kappersberg, Kemmathen, Knochenhof, Oberulsenbach, Siedelbach, Wilhelmsgreuth und Ziegelhütte dürfen sich daher nun über Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s freuen. Im Ortsteil Jobstgreuth werden nach Aussage der Telekom die schnelleren Bandbreiten voraussichtlich ab Mitte Juni 2018 verfügbar sein.

"Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss", erklärte Erste Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß bei der symbolischen Freischaltung. "Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen." Für den zweiten Teil des Breitbandausbaus wurde eine Summe von etwa 463.000 Euro aus öffentlichen Mitteln aufgewendet.

Davon trägt die Gemeinde Markt Erlbach einen Eigenanteil von 20 Prozent (circa 93.000 Euro). Die verbleibenden 80 Prozent (rund 370.000 Euro) werden aus dem Breitbandförderprogramm des Freistaates Bayern finanziert. Die Firma Breitbandberatung Bayern (Neumarkt) hat Markt Erlbach hierbei wieder im Förderverfahren fachlich unterstützt.

650 weitere Haushalte angeschlossen

Durch den Breitbandausbau erhalten nun etwa. 650 weitere Haushalte einen sehr schnellen Zugang zum Internet und können damit künftig gleichzeitig telefonieren, im Internet surfen und fernsehen. Auch Musik- oder Videostreaming und das Arbeiten in einer Cloud sind damit ohne Einschränkungen möglich. "Wer die schnellen Internetanschlüsse nutzen möchte, kann sie ab sofort online, telefonisch oder im Fachhandel buchen", sagt Markus Winter, Regionalmanager der Deutschen Telekom. "In kürzester Zeit sind jetzt Videos aufgerufen, Bankgeschäfte erledigt und Urlaube gebucht." 

 

Weitere Förderbescheide

Neue Förderbescheide erhielten Dietersheim über 461.378 Euro und Oberscheinfeld über 75.458 Euro mit acht weiteren Gemeinden in Mittelfranken. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker und Finanz- und Heimatstaatssekretär Dr. Hans Reichhart übergaben die Bescheide mit einem Gesamtförderbetrag von rund 3,3 Millionen Euro am Donnerstag in Nürnberg mit der Feststellung, dass der Ausbau von schnellem Internet in Bayern auf Hochtouren läuft.

Bereits 1.706 Gemeinden und mehr als 80 Prozent aller bayerischen Kommunen haben inzwischen Förderbescheid erhalten. "Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe. Unsere Breitbandförderung ist entscheidend für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums", betonte Füracker.

Die Gemeinden in Mittelfranken engagierten sich stark beim Breitbandausbau, stellte er fest. Mit 205 Gemeinden befinden sich in Mittelfranken 98 Prozent im Förderverfahren. 177 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt 77 Millionen Euro zugesagt. Rund die Hälfte der Fördermittel von maximal rund 148,6 Millionen Euro für Mittelfranken ist aber noch offen. "Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets und schließen Sie auch kleine Ortschaften an", appellierte Füracker.  

nb

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Markt Erlbach