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Erlebnispark "Natur und Teich" kurz vor Fertigstellung

Mehr Erholung in Dombühl - Finanzspritze aus Brüssel als Unterstützung - 06.09.2017 13:49 Uhr

Malerischer Ausblick auf den Erlebnispark von dem neuen Holzpodest neben dem Naturschwimmbad aus. © Scheuenstuhl


In den vergangenen Monaten wurde das Areal um die beiden "Gänsweiher" deutlich aufgewertet. Der bislang recht ursprünglich gehaltene Bereich zwischen Naturerlebnisbad und Sportanlagen soll eine Kombination aus Informationen über die Bedeutung der Teichwirtschaft und der Möglichkeit zur Naherholung für Einheimische und Gäste bieten. Die Informationsstelen werden zur Zeit noch gestaltet und müssen danach noch ausgeschrieben und der Auftrag dafür vergeben werden.

Durch den Akzent auf die heimische Teichwirtschaft war es möglich, aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifonds eine Förderung von zirka 141.000 Euro für dieses Projekt zu erhalten. Bei Gesamtkosten von etwa 260.000 Euro ist dies eine willkommene Finanzspritze aus Brüssel.

Ebenfalls gerade in Arbeit sind die Sitzbänke, die zum Ausruhen und Verweilen in der grünen Idylle einladen sollen. Die Trampelpfade, auf denen man sich bislang durch das Gelände schlagen musste, wurden bereits asphaltiert. Die somit barrierefreien Wege seien schon fleißig von Personen mit Rollstühlen und Kinderwägen benutzt worden, sagt Bürgermeister Jürgen Geier. Im Zuge dieser umfassenden Ertüchtigung der Natur entstanden an der Köllenbergstraße weitere Parkplätze, die auch von Besuchern des Naturerlebnisbads genutzt werden können. Der Grünstreifen zwischen Parkanlage und Tennisplätzen wurde mit neu gepflanzten Bäumen ansprechend aufgewertet.

Näher am Wasser

Die beiden "Gänsweiher" wurden ausgebaggert und die Mönche ertüchtigt. Beide Wasserflächen haben zudem ein Holzpodest bekommen, um für Besucher das kühle Nass direkter erfahrbar zu machen. Das Gemeindeoberhaupt könnte sich vorstellen, dass ein Kiosk sich am alten Gänsweiher (auf dem Areal des Naturerlebnisbads) ansiedelt und die Gäste dann auf dem Podest ihr Eis oder ihre kühlen Getränke genießen können. Außerhalb der Öffnungszeiten würde die Freifläche dennoch für Parkbesucher zugänglich sein, so seine ers­ten Überlegungen dazu. Und auch das Holzpodest am neuen Gänsweiher soll ein Ort der Geselligkeit werden, denn im hinteren Bereich des Parks – in Richtung Schafhutung – wurde ein Grillplatz thematisch passend in stilisierter Fischform angelegt.

Ein Pavillion, zwischen den beiden Weihern gelegen, kann bei schlechtem oder sehr sonnigem Wetter den Naturfreunden Schutz bieten. Die Rasenflächen sollen zum Teil grün belassen und zum Teil dank der Pracht zahlreicher Blüten bunt erstrahlen. Wer sich nicht nur dem süßen Müßiggang hingeben möchte, der kann sich auf dem neu angelegten Boccia- und Boulefeld sportlich betätigen. Der Bürgermeister hat das Areal anlässlich seines runden Geburtstags bereits auf seine Tauglichkeit für Feiern hin getestet. Die hiesigen Vereine können die Örtlichkeit für Feste und dergleichen nutzen. In welchem Umfang dort private Veranstaltungen durchgeführt werden dürfen, wird noch geregelt.

Noch mehr Ideen

Während die letzten Maßnahmen noch auf ihre Umsetzung warten, hätte der Rathauschef schon die eine oder andere Idee für eine Erweiterung des Projekts. Zu dem bisherigen Lagerplatz des Bauhofs, der an den Erlebnispark angrenzt, wurde bereits eine Holzbrücke installiert. Jürgen Geier könnte sich durchaus vorstellen, dass man dort künftig nicht mehr Kies und Steine lagert, sondern dass dort Camping-Freunde ihren Urlaub verbringen.

Etwa sechs Stellplätze für die Häuser auf Rädern ließen sich dort wohl verwirklichen, schätzt er. Dank der bald umgesetzen S-Bahn-Verlängerung nach Nürnberg, dem geplanten Dorfladen und der E-Bike-freundlichen Nähe etwa zu Rothenburg und Dinkelsbühl könnte sich Dombühl so durchaus als Tourismus-Destination etablieren. 

mes

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