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Freitag, 21.09.2018

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Jugendfeuerwehren gewinnen Wettbewerb

Wörnitz und Kloster Sulz erreichen gemeinsam Goldstatus - 22.06.2018 15:57 Uhr

Feuerwehr-Grundwissen: Knoten legen und stechen. © privat


Teilnahmeberechtigt waren Feuerwehrjugendliche im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, die sich jeweils in Zehnergruppen den sportlichen Feuerwehrübungen stellten. Neben Jugendfeuerwehrgruppen aus ganz Bayern nahmen auch Gastgruppen aus Österreich und Südtirol teil. Bei tropischen Temperaturen galt es als Team sowohl einen Hindernisparcours in gewisser Zeit möglichst fehlerfrei zu passieren, als auch sich einem Staffellauf zu stellen.

Für Gold qualifizieren

Beide Übungen enthielten feuerwehrtechnische Aufgaben wie das richtige Bedienen der Kübelspritze, das Ausrollen von C-Schläuchen oder das Legen und Stechen verschiedener Knoten. Am ersten Tag erreichten insgesamt 50 teilnehmende Gruppen mindestens 900 Punkte und konnten sich das CTIF-Abzeichen in Silber sichern, was zugleich Voraussetzung für die Teilnahme am goldenen Abzeichen am Samstag war.

Mit 1000,49 Punkten konnte die gemischte Gruppe aus Wörnitz und Kloster Sulz dann schließlich am zweiten Tag als einzige Mannschaft aus dem Landkreis Ansbach das CTIF-Abzeichen in Gold holen (Voraussetzung waren hier mindestens 960 Punkte). Sie sicherte sich damit den 15. Platz unter den insgesamt 39 mit Gold ausgezeichneten Jugendfeuerwehrgruppen und war bes­te Gruppe unter den Mittelfranken.

Kiara Fetzer, Kim Riedel, Monique Uhl, Oliver Danzer und Daniel Schmidt von der Wörnitzer Wehr sowie Lisa Fragner, Johanna Krieg, Sandra Strauß, Leon Kühnle und André Lehr von der Feuerwehr Kloster Sulz wurden so mit Silber und Gold ausgezeichnet. Begleitet wurde die Gruppe von Rebecca Uhl sowie den Jugendwarten der Wehren Noah Herud, Marcel Breitwieser, Tim Körber, Norbert Strauß und Christoph Kolb.

Der stolze und erfolgreiche Feuerwehrnachwuchs aus Wörnitz und Kloster Sulz mit den Betreuern. © privat


Ein Meilenstein erfolgreicher Kooperation in der Jugendarbeit

Auf Initiative des Kreisjugendwartes Ralf Bitter starteten die Freiwilligen Feuerwehren Wörnitz und Kloster Sulz im Herbst 2015 eine Zusammenarbeit in der Jugendarbeit. "Begonnen hat damals alles mit der gemeinsamen Abnahme des Wissenstests. Die Zusammenarbeit brachte dann große Vorteile für alle Seiten mit sich", ist der Wörnitzer Jugendwart Marcel Breitwieser überzeugt.

Durch die größere Jugendgruppe können je nach Übungsthema verschiedene Gruppen nach Altersstufen gebildet werden. Außerdem profitieren die Jugendwarte durch eine größere Zahl an Betreuern, womit eine bessere Übungsvorbereitung und Anleitung möglich wird. "Für uns als kleine Ortsteilfeuerwehr wird die Jugendarbeit durch die Kooperation mit einer größeren Stützpunktwehr wie Wörnitz, die eine entsprechend große Ausrüstung und Fuhrpark hat, natürlich viel attraktiver und spannender", weiß Christoph Kolb (Jugendwart und stellvertretender Kommandant in Kloster Sulz). Die Jugendfeuerwehren Wörnitz und Kloster Sulz nehmen regelmäßig am Wissenstest, der Jugendflamme und weiteren Wettbewerben teil und treffen sich alle drei Wochen. Interessierte Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sind dort jederzeit willkommen. 

ck

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