Dienstag, 12.12. - 03:38 Uhr

|

Kaufland in Rothenburg investiert in Modernisierung

Stadt profitiert vom modernen Einzelhandel - Neues Ladenkonzept erstellt - 06.10.2017 13:07 Uhr

Das Kassensystem mit Bedienung wird um sechs Selbstbedingungskassen erweitert. © Schäfer


82 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit beschäftigt der Kaufland-Markt in Rothenburg. Der gebürtige Rothenburger Alexander Schmidt leitet die Filiale seit 2012. Seine Ausbildung hat er seinerzeit bei Handelshof gemacht, der dann von Kaufland übernommen wurde. Seit 20 Jahren ist Alexander Schmidt bei dem Unternehmen beschäftigt, das Bestandteil der Schwarz-Gruppe ist, zu der auch der Lebensmittel-Discounter Lidl gehört. Er hat verschiedene Filialen durchlaufen und ist dann nach Rothenburg zurückgekehrt.

Die Kaufland-Filiale verfügt über 3200 Quadratmeter Verkaufsfläche – ein Standort mittlerer Größe innerhalb des Konzerns. Mindestens doppelt so groß ist der auf zwei Ebenen angeordnete Markt in Igersheim im Main-Tauber-Kreis, wo die in vielen Bundesländern – darunter auch in Baden-Württemberg – ausgeweiteten Ladenöffnungszeiten gelten. Dort hat der Markt von Montag bis Samstag bis 22 Uhr geöffnet. Bayern hält an seinem Ladenschlussgesetz von 2003 fest: Geschäfte dürfen von 6 bis 20 Uhr öffnen. Eine ähnliche Gesetzgebung gilt noch im Saarland. In beiden Bundesländern bleiben der Sonntag und die staatlich anerkannten Feiertage als Tage der Arbeitsruhe und der seelischen Erholung weiterhin gesetzlich geschützt.

Vorhandene Fläche besser nutzen

Rothenburg profitiert von den modernen Einzelhandelsmärkten. Auf Investitionen von Edeka, Aldi, Rewe, Norma, Lidl, Netto und dem künftigen Marktprojekt des asp-Unternehmens aus dem Emsland auf dem ehemaligen Schlachthofgelände mit den Mietern Brothaus, dm-Drogerie und Deko-Artikel, nimmt nun auch die Lebensmittel-Kette Kaufland richtig Geld in die Hand am Standort Rothenburg. Nach 20 Jahren sei die Zeit reif, Einkaufskomfort und Gebäudetechnik auf den aktuellen Stand zu bringen. Ein beauftrages Fachunternehmen hat ein neues Ladenkonzept entwickelt, um die vorhandene Fläche besser nutzbar zu machen. So gewinnt der Raum dazu.

Kaufland erweitert in Rothenburg deutlich das Sortiment. An der Frische-Bedienungstheke werden künftig Wurst, Käse und – ganz neu – auch Fleisch angeboten. Die Obst- und Gemüseabteilung, der Backwarenbereich und die Mitnahme-Artikel für den schnellen Einkauf in der Mittagspause rücken näher zusammen. Die Optik wurde durch ein neues Farb- und Beleuchtungskonzept modernisiert. Niedrigere Warenregale verbessern die Übersichtlichkeit. Außerdem fällt die Schranke am Eingang weg. Zusätzlich zu den sieben modernen Kassen mit der Scanner-Technik werden die Kunden künftig an sechs Selbstbedienungskassen ihre Einkäufe selbst scannen und bargeldlos bezahlen können.

Kasse als Alleskönner

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen eine Kasse damit ausgelastet war, kräftig zu klingeln und Beträge zu addieren. Auf allen Verpackungen sind große Strichcodes aufgedruckt, die von der Kassiererin über das Band mit dem optischen Lesegerät gezogen werden. Moderne Kassensysteme sind heute Alleskönner mit den Möglichkeiten der modernen Computertechnik. An der Selbstbedienungskasse ist der Kunde für den Scan- und Bezahlvorgang verantwortlich – und damit auch für das Risiko von Bedienungsfehlern und daraus resultierenden Missverständnissen.

Wer den persönlichen Kommunikationsstil bevorzugt, kann weiterhin dem Kassenpersonal "Hallo" sagen. Schon heute sind die Abteilungen Drogerie, Konserven, Milch und Molkerei, Fleisch, Geflügel, Wurst in Selbstbedienung, Getränke und Tiefkühlkost modernisiert und fertiggestellt. Die neue Bedienungstheke für Wurst, Käse und Fleisch wurde am vergangenen Mittwoch eröffnet. Das Resultat freut Mitarbeiter und Kunden. 

sis

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Name:

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Rothenburg