Mittwoch, 21.11.2018

|

Ministranten begaben sich auf Wallfahrt nach Rom

Die Schillingsfürster Jugendlichen sprechen von einem aufwühlenden Erlebnis - 24.08.2018 11:41 Uhr

Auf dem Petersplatz nahmen die Schillingsfürster Oberministranten auch an einer Papstaudienz mit Gottesdienst teil. © privat


Nachdem sie auch die Rothenburger Ministranten in der Tauberstadt eingesammelt hatten, ging es zunächst Richtung Bamberg. Ministranten aus Ansbach und Umgebung saßen bereits im Bus, die Aufregung war groß, kein Mund der etwa 80 gutgelaunten Jugendlichen blieb lange geschlossen, die Stimmung war super.

Tanja, Maja, Andi, Tobias, Julian, Jonas, Stefan und Pierre nannten sich „#Team Sebbl“, weil der ehemalige Praktikant Sebastian Heim als Aufsichtsperson mitreiste. Baseball-Caps mit dem Schriftzug „#Team Sebbl“ und dem jeweiligen Vornamen wurden vor der Reise bedruckt. Die Rothenburger Ministranten wurden von Pfarrer Harald Sassik begleitet. In Bamberg angekommen, feierten die Ministranten der Erzdiözese den Aussegnungsgottesdienst mit Erzbischof Ludwig Schick, danach ging es weiter Richtung Rom. Montagmittag waren sie endlich in Rom angekommen. Nach der Aufteilung auf die jeweiligen Bungalows hatten die Jugendlichen etwas freie Zeit zur Verfügung und machten sich auf zum Petersplatz, um die Stadt zu erkunden. Rom füllte sich immer mehr mit Ministranten.

Ganz nah am Heiligen Vater

Am Dienstag war es dann soweit: Die Papstaudienz mit Gottesdienst stand auf dem Programm. Die Ministranten mussten lange anstehen und suchen, um einen guten und vor allem schattigen Platz zu finden. Die Wartezeit wurde ihnen mit einer ­Live-Show auf dem Petersplatz verkürzt. Plötzlich erschien der Heilige Vater und allen Leibwächtern zum Trotz bahnte er sich einen Weg durch die ungefähr 100000 aufgeregten Ministranten. Die hiesigen Teilnehmer hatten großes Glück, nicht weit von ihm weg zu stehen. Das anschließende gemeinsame Abendgebet mit dem Papst bewegte sie sehr. Überhaupt war es eine besondere Stimmung an diesem Tag und eine unglaubliche Solidarität war zu spüren.

Dankbar für das Ereignis und immer noch sehr aufgewühlt entschieden sie sich spontan am Abend noch eine „After-Papst“-Party zusammen mit anderen Ministranten auf der Terrasse des Mädelsbungalows zu feiern. Am Mittwoch trafen sich alle Bamberger Ministranten zum gemeinsamen Picknick mit Mittagessen. Man besuchte Workshops und am Abend gab es erneut einen Gottesdienst mit dem Erzbischof und danach die „Blind Dates“ mit Ministranten aus den Diözesen Ingolstadt und München/Freising.

Über die Dächer von Rom

Am Donnerstag stand die Besichtigung des Petersdoms und der Kuppel auf dem Programm. Von der Kuppel aus hatte man einen herrlichen Ausblick über den Petersplatz und die Dächer von Rom. Im Dom bestand dann die Möglichkeit zur Beichte. Nach anfänglichem, ängstlichen Zögern haben die Ministranten dann doch ihren ganzen Mut zusammengenommen und gingen beichten. Am Freitag zog die Gruppe die kürzere Busfahrt vor und machte sich noch einmal auf in die Stadt, um den Trevibrunnen, das Kolosseum und das Forum Romanum zu besichtigen. Danach fand der Abschlussgottesdienst in der Basilika Santa Maria degli Angeli e dei Martini mit dem Erzbischof statt, hier durften die Schillingsfürster auch ministrieren.

Überwältigt und erledigt

Am Nachmittag ging es dann wieder Richtung Heimat. Im Bus bemerkten die Ministranten so nach und nach, wie vollkommen entkräftet sie waren nach einer Woche Rom, mit so vielen unvergesslichen Erlebnissen und mit so vielen netten und tollen Menschen. Sie waren schlichtweg überwältigt und erledigt. „Es gibt nichts tolleres auf dieser Welt, als ein Christ zu sein, es gibt nichts tolleres in und mit der Christengemeinschaft zu leben und zu feiern“, lautet das Resümee einer Schillingsfürster Ministrantin. 

ml

Seite drucken

Seite versenden



Um selbst einen Kommentar abgeben oder empfehlen zu können, müssen Sie sich einloggen oder sich zuvor registrieren

Ihr Kommentar

Ihr Kommentar:

Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

weitere Meldungen aus: Schillingsfürst