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Neue Kindertagesstätte in Rothenburg eingeweiht

Ganzheitliches Betreuungsangebot unterstützt und entlastet junge Familien - 04.11.2015 13:39 Uhr

Für kleine Hände: die Geschichte vom schillernden Regenbogenfisch. © Schäfer


Die Kinder standen bei der Feier im Mittelpunkt. Vor stattlicher Besucherkulisse sangen sie ein Lied und spielten in ihren bunten Schuppenkleid-Kostümen die bekannte Geschichte vom "Regenbogenfisch". Mit dieser Geschichte lernen die Kinder, dass es schön ist, anderen eine Freude zu bereiten und mit ihnen zu teilen. Der Regenbogenfisch merkt im Umgang mit einem Seestern und dem weisen Oktopus, dass es gut ist, Freunde zu haben. Von da an lebt er glücklich und vergnügt mit den anderen Fischen im Meer.

Zur Bewirtung durch viele helfende Hände gab es selbst Gebackenes mit Kaffee und alkoholfreien Getränken. Die Einweihungsfeier war eingebettet in einen "Tag der offenen Tür". Viele Interessierte nutzten die Möglichkeit, sich persönlich über die Einrichtung und ihr Betreuungsangebot zu informieren.

Mit Freude lernen: Zusätzliche Kinderspiele bekam die neue Kita zur Eröffnung geschenkt. © oH


In den zwei Krippengruppen werden momentan 13 Kinder und in der Regelgruppe 22 Kinder im Zeitraum zwischen 7 und 17 Uhr ganztägig oder stundenweise nach pädagogischen Konzepten betreut. Stadtbaumeister und Familienvater Michael Knappe sieht sich bestätigt durch die zunehmende Nachfrage nach Betreuungsplätzen und plädierte in seinem kurzen Grußwort dafür, die schon im Baukonzept vorgesehene Erweiterung um eine vierte Gruppe nicht auf die lange Bank zu schieben. Vor allem, da es einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz gibt. Die Entscheidung über einen Ausbau trifft der Stadtrat. Stadtkämmerer Franz Fisch steckt gerade in der Vorbereitung der Haushaltsaufstellung und müsste die Maßnahme noch einplanen.

Finanzielle Unterstützung

Hilfe und Unterstützung bei der Finanzierung der neuen Kindertagesstätte im Baugebiet Heckenecker erhielt die Stadt als Bauträger durch Förderprogramme von Bund und Land in Höhe von 831.000 Euro. Der städtische Eigenteil belief sich auf 575.000 Euro bei einer Bausumme von 2,56 Millionen Euro, führte Bürgermeister Kurt Förster in seinem kurzen Rückblick aus. Er dankte der Arbeiterwohlfahrt für die Übernahme der Trägerschaft, welche die Kita überkonfessionell ausrichtet und lobte die gute Zusammenarbeit, die sich auch bei der "kooperativen Gestaltungs- und Ausgestaltungsplanung" gezeigt habe. Sein Dank galt ebenso dem Architektenbüro Jechnerer aus Herrieden und den beteiligten Firmen aus Rothenburg, Schillingsfürst, Schweinsdorf, Lehrberg, Gammesfeld und Leutershausen für die gute Ausführung bei dem Gebäude und der

Außenanlage. Angenehm kurz fassten sich in ihren Grußworten auch die beiden Vertreter des Wohlfahrtverbandes: Landesvorstand Dr. Thomas Beyer und der Vorsitzende des Bezirksverbands Ober- und Mittelfranken, Rudolf Schober. Die Arbeiterwohlfahrt ist in Bayern in fünf Bezirksverbände gegliedert und betreut inzwischen im Freistaat in ihren Kitas, Krippen und Horten 21.700 Kinder.

Lob von allen Seiten bekam die kommissarische Leiterin des neuen Kindergartens, Michaela Koch. Als Frau vom Fach war sie angesichts der unvorhergesehenen Personalsituation ein­gesprungen und hatte sich mächtig ins Zeug gelegt. Seit Montag ist die neue Leiterin, Yvonne Hüttinger, im Dienst. Sie war bisher in einer Erlanger AWO-Kita tätig. 

sis

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