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Pfarrer Gisbertz in neues Amt eingeführt

Gottesdienst mit Dekan Hans-Gerhard Gross - Auch für Steinach zuständig - 22.10.2013 11:08 Uhr

Am Samstag im Gottesdienst: Dekan Hans-Gerhard Gross (links) führt Pfarrer Karl-Heinz Gisbertz ins Amt ein. © Schuster


Bereits zum 1. Juli war der Zusammenschluss der vier evangelischen Kirchengemeinden Ohrenbach, Habelsee, Steinach und Mörlbach vollzogen worden. Die Veränderungen waren im Zuge von Umstrukturierungsmaßnahmen im Landesstellenplan erfolgt. Die Streichung der Pfarrstelle in Steinach hatte zu spürbaren Irritationen geführt.

Mit der Verlesung und Überreichung der von Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm unterzeichneten Urkunde berief der Dekan Pfarrer Gisbertz nun auch formell in seinen gewachsenen Aufgabenbereich. Unterstützt wird der 60-jährige Geistliche hierbei von Pfarrerin Ingeborg Knörr und Pfarrer Johannes Raithel.

Ohne Umschweife ging Dekan Gross in seinen Begrüßungsworten auf die aktuelle Thematik ein und betonte, dass es sich unbestritten um einen längeren Prozess von Sorgen, Ängsten und Frustrationen gehandelt habe. Die erforderlichen Kürzungen seien zweifelsohne keine Quelle überschäumender Freude, auf der anderen Seite jedoch die Chance zur Standortvergewisserung für alle Beteiligten gewesen.

Offene Türen

Umso dankbarer sei er daher, dass der bisherige Weg von großer Bereitschaft, sich auf Neuerungen einzulassen, geprägt wurde. Mit der Amtseinführung von Pfarrer Gisbertz sind nun alle personellen Veränderungen im Norden des Dekanatsbezirks Rothenburg abgeschlossen.

Der neue Pfarrherr nahm den roten Faden in seiner Predigt auf und blickte positiv auf das erste Stück gemeinsamer Arbeit zurück: „Wir haben schon fleißig geübt.“ Er sei in dieser Zeit des Zusammenwachsens auf viele freundliche Worte, offene Türen und Mut machende Begleitung gestoßen. Zwar habe alles nicht mit einer Traumhochzeit begonnen, jetzt haben sich aber alle auf einen gemeinsamen Weg gemacht. Dieser biete unter dem Segen und der Liebe Gottes große Chancen den Blick wieder nach vorne zu richten.

Nicht bei Null beginnen

Er sei sich sicher, dass die Veränderungen auch Früchte bringen werden. Das bisherige Gemeindeleben bilde das Fundament, nicht bei Null in einem leeren Haus zu beginnen, sondern auf Bewährtem weiter aufzubauen.

Auch Hilmar Häberlein, der abschließend für den örtlichen Kirchenvorstand sprach, äußerte die Hoffnung auf eine gute Entwicklung. Im Mittelpunkt stünden hierbei aber nicht schriftliche Vereinbarungen. Vielmehr liege das Gelingen in den Händen aller. Mit den Worten „Ein Meilenstein im Prozess der Zusammenlegungen“ sei mit der Einführung von Pfarrer Gisbertz jedenfalls bewältigt, reichte er nach allen Seiten die Hände. 

sts

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