Dienstag, 13.11.2018

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Städtefront für Wiedereinführung alter Kfz-Kennzeichen

Bald wieder ein "Rot" für Rothenburg? - 09.02.2011 11:20 Uhr

Sie firmiert unter der Überschrift: „Bayerische Städte werden Wiedereinführung ehemaliger Kraftfahrzeug-Kennzeichen prüfen“ und nimmt Bezug auf besagte Arbeitstagung in Rothenburg. Daran haben letzte Woche die Bürgermeister und Verwaltungsvertreter von 12 bayerischen Städten teilgenommen. Es würden die Bedingungen, unter denen die ehemaligen Kraftfahrzeug-Kennzeichen in Bayern wieder eingeführt werden können, ernsthaft unter die Lupe genommen, heißt es in der Erklärung

Einladung nach Schrobenhausen

Außerdem: Die Vertreter der Städte hätten sich darauf verständigt, in nächster Zeit die notwendigen Gespräche mit dem zuständigen Ministerium und den Landkreisen zu führen. Die weiteren Städte, die bis in die 70er Jahre den Status einer Kreisstadt hatten, sollen von diesem Vorhaben informiert und zu einer Konferenz am 19. Mai in Schrobenhausen eingeladen werden. Dort würden die Ergebnisse der Gespräche vorgestellt und weitere Schritte vereinbart, heißt es. In einer repräsentativen Untersuchung durch die Hochschule Heilbronn in 81 deutschen Städten (darunter 15 bayerische) mit über 17.000 Befragungen wurde für Bayern eine eindeutige Zustimmung der Bevölkerung mit über 68 Prozent für die Wiedereinführung der Kennzeichen ermittelt. Insbesondere die jüngste Altersgruppe (16 bis 30 Jahre) stimmte mit 76 Prozent am deutlichsten zu, was aufzeigt, dass es sich um eine moderne Idee handelt. Die Vertreter der Städte stellten eindeutig fest, dass mit dieser Initiative in keiner Weise die Resultate der Kreisreform von 1972 in Frage gestellt werden. Die Wiedereinführung der Kennzeichen stärke jedoch die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihren heimatlichen Regionen.

Technisch problemlos

Sie ist technisch problemlos durchführbar, sie würde die Zuständigkeit der Kennzeichenvergabe komplett bei den Landkreisen belassen und keinerlei zusätzliche Kosten verursachen. Eine solche Maßnahme zugunsten der möglichen Betonung der kleineren Städte solle einer ernsthaften Prüfung unterworfen werden; insbesondere für Bayern stelle dies eine sinnvolle Verbesserung der Wahrnehmung der städtischen Vielfalt des Landes dar. Die Kommunalvertreter appellieren an alle Beteiligten, eine sachliche und vorbehaltlose Diskussion darüber, wie eine Umsetzung des nachgewiesenen Bürgerwillens erfolgen kann, aufzunehmen. Besagte Erklärung erfolgt im Namen der Städte Alzenau, Dinkelsbühl, Eggenfelden, Krumbach, Mainburg, Neustadt bei Coburg, Nördlingen, Pegnitz, Rothenburg ob der Tauber, Rottenburg an der Laaber, Schrobenhausen und Sonthofen.

  

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