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In vielen Teilen Bayerns hat es in der Nacht zum Sonntag geschneit, die Räumdienste waren unterwegs, das große Straßenchaos blieb aber aus. Nach Angaben der Polizei gab es am Morgen nur wenige kleinere Schnee-Unfälle im Freistaat.
Im mittelfränkischen Emskirchen kam ein Auto von der spiegelglatten Fahrbahn ab, zwei Menschen wurden eingeklemmt und leicht verletzt. Im Landkreis Donau-Ries geriet ein 18-Jähriger mit seinem Auto ins Rutschen und stieß gegen einen Telefonmasten, der Mann blieb unverletzt.
Vor allem in Oberfranken bildete sich am Samstag oberhalb von 400 Metern eine geschlossene Schneedecke. Rund um Hof fielen in der Nacht mehrere Zentimeter Schnee. Die Wetterstation in Hof maß am Samstagmittag Temperaturen von minus zwei Grad.
Den Feuerwehren in Ober- und Unterfranken machten zahlreiche umgestürzte Bäume zu schaffen, die dem schweren Schnee nicht standhielten. Nach Polizeiangaben stürzte ein Baum auf die Schienen zwischen Bayreuth und Nürnberg und brachte den Zugverkehr zum Erliegen.
In Unterfranken kamen zahlreiche Autofahrer von den schneebedeckten Straßen ab oder fuhren aufeinander auf. Betroffen waren vor allem die A3 bei Würzburg, die A71, die Straßen in der Rhön und um Kreuzberg (Landkreis Rhön-Grabfeld). Auf der A9 nahe der oberfränkischen Gemeinde Berg (Landkreis Hof) kamen in der Nacht zum Samstag zwei Autofahrer von der Fahrbahn ab. Mindestens drei Menschen wurden bei den Unfällen leicht verletzt, ein Hund wurde überfahren.
Ab Mittwoch soll es wieder wärmer werden. Zum Wetter auf nordbayern.de geht es hier entlang.
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