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Am meisten Probleme bereitete das Schneetreiben den Lkw-Fahrern, die mit ihren schweren Fahrzeugen immer wieder stecken blieben. Den Fahrern wurde geraten, bei starkem Schneefall den nächsten Parkplatz anzusteuern, sagte ein Sprecher der Polizei Straubing.
Der starke Schneefall sowie überfrierende Nässe sorgten vor allem in Oberfranken für zahlreiche Einsätze für Polizei und Feuerwehr. Insbesondere in den Regionen Coburg und Hof kam es zu Verkehrsbehinderungen und zahlreichen Unfällen. Meist blieb es auch dort glücklicherweise bei Blechschäden
In Nürnberg blieben vereinzelt Lastwagen liegen. Bei einigen Unfällen kam es dort zu leichteren Blechschäden.
Auf der A9, kurz vor dem Autobahndreieck Bayerisches Vogtland, geriet gegen 0.45 Uhr ein 41-jähriger Pole mit seinem Sattelzug auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern. Das tonnenschwere Gefährt geriet in die Mittelschutzplanke und war nicht mehr fahrbereit. Zum Unfall dürfte die Sommerbereifung des Sattelzuges beigetragen haben. Die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk und ein Abschleppunternehmen für Lastkraftwagen waren für mehrere Stunden mit der Bergung des Sattelzuges beschäftigt. Allein bei diesem Unfall beziffert die Polizei den Schaden auf rund 60.000 Euro.
Kurz nach Mitternacht setzten am Mittwoch auch in der Region Hof starke Schneefälle ein. Auf der A72 mussten die Auto- und Brummifahrer reichlich Geduld aufbringen, nachdem sich mehrere Lkws bereits am Saaleanstieg bei Köditz festgefahren hatten. Auch für die Räum- und Streufahrzeuge, die in ganz Oberfranken im Dauereinsatz waren, gab es an dieser Steigung zunächst kein Durchkommen mehr. Es kam zu einem kilometerlangen Stau
Bereits am frühen Dienstagnachmittag hatten die Autofahrer im Raum Coburg mit winterglatten Fahrbahnen zu kämpfen. Zumeist verloren sie die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und rutschten anschließend in den Straßengraben. Querstehende Lastwagen blockierten in einigen Fällen die Fahrbahn. Kurz nach 15 Uhr überschlug sich ein BMW auf der Autobahn A73 , nahe der Ortschaft Grub am Forst. Der Fahrer, ein 40-jähriger Geschäftsmann, zog sich leichte Verletzungen zu. Sein Auto hat allerdings nur noch Schrottwert. Nach Ermittlungen der Polizei war der 40-Jährige trotz abgefahrener Reifen und winterlichen Straßenverhältnissen viel zu schnell unterwegs.
Trotz der zahlreichen Unfälle blieb es meist bei Sachschäden. Nur in vier Fällen erlitten Insassen leichte Verletzungen.
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang abermals darauf hin, dass für alle Verkehrsteilnehmer Winterreifenpflicht besteht. "Sollten sie bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte mit Sommerreifen erwischt werden, kostet Sie das 40 Euro und 1 Punkt. Bei einem Unfall schlägt es gleich mit 120 Euro zu Buche", sagt ein Polizeisprecher.
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