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Der Wert des Goldes

Hans Lankes und seine Rauminszenierung (Station 24) - 19.08. 09:20 Uhr

SCHWABACH  - Die Rauminszenierung „Aerobiers GOLD“ von Hans Lankes im Alten DG ist zweiteilig: Auf einer Wandseite hängen Messerschnitte. Es sind Porträts in schwarz-weiß, wobei einzelne Partien mit Blattgold akzentuiert und gleichzeitig entrückt werden.

Hans Lankes.
Hans Lankes.
Foto: oh
Hans Lankes.
Hans Lankes.
Foto: oh

Die Motive kreisen ums „Atmen“ — Lungenflügel, geöffnete Münder, sichtbar ge-machte Luft — all dies bringt uns auf die Gedankenspur des Künstlers: Er setzt „Gold“ mit „Wert“ gleich, es steht für etwas Wertvolles. Wertvoll ist für ihn, was existentiell ist. Der wahre Wert zeigt sich, wenn er fehlt: Menschen, allgemeiner ausgedrückt „Aerobier“ können nicht ohne Luft leben. Atmen ist Leben, und Luft ist wertvoll.



Hans Lankes zeigt in seinen Bildern Beziehungen von Menschen, Tieren, Pflanzen und Gegenständen, wo-bei er sich einer klaren Bildsprache bedient. Ebenso klar setzen seine Messerschnitte schwarze und weiße Bildflächen nebeneinander. Das Rätselhafte seiner Werke resultiert aus dem Gegensatz von scheinbarer Klarheit der dargestellten Dinge und ihrer gleichzeitig entrückten Kombination.

Der gegenüber liegende Teil der Rauminszenierung ist eine mit Goldfolie locker bespannte Wand. Ein Bewegungsmelder bringt diese zum „Atmen“.

(Station 24, Altes DG, Hausmeisterwohnung, EG) 



UTE RAUSCHENBACH

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Zum Thema
Kurzbeschreibung:
Die Kunsttage finden seit 1999 im zweijährigen Turnus jeweils im August statt. 16 Tage lang präsentieren sich 20 – 25 Künstlerinnen und Künstler in Räumen der Schwbacher Innenstadt.
2011: 6. - 21. August Ortung VII