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Mit einer aggressiven und mannbezogenen 6:0-Abwehr wollten die Schwabacher die Kreise der Lichtenauer im Angriff eingrenzen. Das gelang ihnen in den ersten 20 Minuten nicht wie gewünscht, und so mussten die Gäste immer einer knappen Führung hinterherlaufen. In dieser Phase konnte sich der Linkshänder von Lichtenau sehr gut in Szene setzen. Nach einem Drei-Tore-Rückstand besannen sich die Schwabacher, spielten in der Abwehr kompakter, etwas defensiver und zwangen dadurch die Lichtenauer, mehr aus dem Rückraum heraus zu werfen. Nach und nach drehten die SGler den Spieß um und gingen selbst in Führung. Die Schwabacher Torhüter kamen mit dem Abwehrverhalten ihrer Vorderleute sehr gut zurecht Beim Stand von 14:12 für Schwabach wurden die Seiten gewechselt.
In der Halbzeitpause versuchte der Trainer den Spielern zu erklären, wie das Abwehrverhalten in der zweiten Halbzeit aussehen sollte. Die klare Ansage war, defensiv zu bleiben, mannbetont und aggressiv innerhalb des Neun-Meter-Kreises zu agieren und Anspiele an den Kreis zu verhindern. Aus dieser sicheren Abwehr sollte seine Mannschaft einen schnellen Ball nach vorne spielen und in der ersten oder zweite Welle den Abschluss suchen.
Nach dem Anpfiff setzen die Schwabacher die durchgesprochenen Maßnahmen konsequent um und erspielten sich schnell einen Sechs-Tore-Vorsprung. Mit diesem Polster im Rücken wurde in der Abwehr wieder zu offensiv agiert. Dadurch konnten sich die Lichtenauer Chancen über den Kreis erspielen. Während des Spiel versuchte der Trainer, die Mannschaft taktisch wieder auf Kurs zu bringen, und dies dann auch nach einigen Minuten umsetzten. Ab diesem Zeitpunkt hatten die Schwabacher das Spiel fest im Griff. Es entstand in der restlichen Spielzeit nie mehr der Eindruck, dass diese Partie noch einmal kippen könnte.
Zschunke mit 13 Toren
Diesen Sieg haben sich die Schwabacher nicht nur erkämpft, sondern auch erspielt. Alle Mannschaftsteile haben einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet. Die Torhüter ergänzten sich ausgezeichnet und hatten einen guten Tag erwischt. In die Torschützenliste konnten sich nicht alle Akteure eintragen. Sebastian Zschunke, der allein 13 Treffer erzielte, hatte einen „Sahnetag“ erwischt und war erfolgreichster Werfer an diesem Tag. Obwohl die SGler mit Benny Götz und Christian Lutsch zwei Leistungsträger ersetzen mussten, schafften sie diesen so wichtigen Erfolg, auf den sie in den nächsten Spielen aufbauen können.
SG Schwabach/Roth: Christian Klöpfer und Günther Willi (Tor); Andreas Mari; Markus Gögelein (4); Daniel Fricke (6); Tim Pritschet (1); Patrick Scherbel (1); Hans Müller (1); Sebastian Zschunke (13/4); Stefan Reichel, Fabian Escher; Norbert Stengel (1).

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.