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Die Nöte eines Einbrechers

P-Seminar spielte „Diebeskummer — Liebeskummer“ frei nach Dario Fo - 04.02. 11:00 Uhr

SCHWABACH  - Im Rahmen eines P-Seminarabends wurde die Komödie „Diebeskummer — Liebekummer“ frei nach Dario Fo im Blauen Theater des Adam-Kraft-Gymnasiums aufgeführt.


Wer ruft denn jetzt schon wieder an? Szene aus der Komödie „Diebeskummer — Liebeskummer“, die das P-Seminar Deutsch des AKG auf die Bühne brachte.
Wer ruft denn jetzt schon wieder an? Szene aus der Komödie „Diebeskummer — Liebeskummer“, die das P-Seminar Deutsch des AKG auf die Bühne brachte.
Foto: Preinl
Wer ruft denn jetzt schon wieder an? Szene aus der Komödie „Diebeskummer — Liebeskummer“, die das P-Seminar Deutsch des AKG auf die Bühne brachte.
Wer ruft denn jetzt schon wieder an? Szene aus der Komödie „Diebeskummer — Liebeskummer“, die das P-Seminar Deutsch des AKG auf die Bühne brachte.
Foto: Preinl

Es ist dunkel. Umrisse eines Wohnzimmers sind zu erkennen. Eine Lampe blinkt wild auf dem Kopf eines Mannes. Ein Einbrecher. So oder so ähnlich nimmt der Zuschauer das Schauspiel auf der Bühne wahr, bis das hauseigene Telefon klingelt und die Ehefrau des Einbrechers Angelo Tornati ihn „auf der Arbeit“ anruft.

Dies ist auch schon der erste Lacher in der Komödie „Diebeskummer — Liebeskummer“ unter der Regie von Kurt Preinl, Leiter des P-Seminars Deutsch. Es dreht sich alles um ein großes Verwirrspiel voller Liebesaffären, in das Tornati durch das zu frühe Nachhausekommen des Hausherrn verwickelt wird. Die Verzweiflung der Hauptdarsteller wird durch eine gewisse Tollpatschigkeit dargestellt. So stürzt der Wohnungsbesitzer, unabsichtlich durch seine Geliebte mit einem Telefonkabel gefesselt, unglücklich zu Boden und liegt dort hilflos bis zum Ende des Telefonats.

Den Ton getroffen

Außerdem treffen alle Darsteller jeden Ton genau richtig, wodurch keine Stelle als übertrieben oder untertrieben bei den Zuschauern ankommt. Auch ein paar schöne Schauspielelemente, wie die Zeitraffer des gesamten Geschehnisses zur Erklärung des Verwirrspiels für einen Außenstehenden, wurden eingebaut und geben dem Stück die besondere Würze.

Zusammen mit den witzig dargestellten Widersprüchen in den Lügengeschichten ergibt sich ein in sich stimmiges Gesamtbild, das dem Publikum einen unterhaltsamen und schönen Theaterabend beschert. 



PHILIPP BÜCHNER

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Das AKG im Herzen Schwabachs ist mit ca 1500 Schülerinnen und Schülern eines der größten Gymnasien in Bayern.