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Knapp acht Stunden legten die 24 Akteure in der schmucken Rohrer Tennishalle viel Spielwitz an den Tag und boten den Zuschauern viele sehenswerte sowie spannende Matches. Entsprechend zufrieden zeigte sich bei der Siegerehrung Organisator Daniel Strößner von der Facebook-Tennisgruppe „Gamers“. Obwohl ein Doppel einigen Reiz bieten kann, werden diese Matches in Punktspielen – gerade in höheren Ligen – immer häufiger nicht mehr ausgetragen und von den Spielern zwischen beiden Teams aufgeteilt. Turniere, deren Anzahl zuletzt stark anstieg, gehen fast ausschließlich im Einzelmodus über die Bühne.
Trotz mehrerer gestarteter Titelaspiranten und enger Matches kam es im Endspiel zu einer Neuauflage des Vorjahresfinales. Anders als bei der Turnierpremiere hatten die Petersauracher Markus Staudacher, der für den SC Uttenreuth aufschlägt, und Michael Wolf (FC Sachsen) diesmal überraschend wenig Mühe mit dem Herriedener Fabian Reisch (CaM Nürnberg) und Wolfs Teamkollege Daniel Strößner.
Im abgekürzten Modus auf nur einen Gewinnsatz bogen Staudacher/Wolf mit einem Break früh auf die Siegerstraße ein und ließen sich die Titelverteidigung durch nahezu fehlerfreies Spiel nicht mehr nehmen. Reisch/Strößner, die zuvor überzeugt und im Vorjahr den Turniersieg nur knapp verpasst hatten, mussten sich jedoch unter Wert (2:6) geschlagen geben. Rang drei ging an die beiden spielfreudigen, für den TC Roth aktiven Ansbacher Jens Ulrich und Steffen Schmidt.
Für eine Überraschung sorgten zwei Routiniers: Steffen Kernstock und Jörg Müller vom TSV Fichte Ansbach spielten stark auf und sicherten sich vor Christian Haußühl und Achim Bauer (TC Roßtal) einen guten vierten Platz. Die als Mitfavoriten gestarteten Thomas Eckstein (TV Bad Windsheim) und Benjamin Pirner (zuletzt TSV Wendelstein) blieben mit Platz sechs hinter den Erwartungen zurück.
Auf Rang sieben reihten sich Goppelt/Grunewald (Eyb) vor Kullmann/Krauß (TTC Bruckberg) sowie den Rohrer Lokalmatadoren Bär/Bär in das Ranking ein. Die höher gehandelten Heesen/Steger (FC Sachsen) mussten sich mit Platz zehn begnügen. Lorenz Schilder (Lichtenau) sicherte sich an der Seite von Sabrina Schmidt (TB Erlangen) vor seinen Klubkameraden Wühr/Widder den elften Platz. Einer dritten Auflage des Turniers im nächsten Jahr stehe nichts im Weg, so Organisator Daniel Strößner.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.