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Drache hat seine Feuertaufe bestanden

Dank Heinz Krautwurst und vielen Helfern ist auf dem Spielplatz in Igelsdorf ein besonderes Spielgerät entstanden - 29.10.2010 23:04 Uhr

Rednitzhembachs freundlicher Drache trägt den Namen „Flecki“. Er ist zur Freude der Kinder auf dem Spielplatz im Ortsteil Igelsdorf zu finden und geht auf eine Idee von Heinz Krautwurst zurück. © oh


Auf dem Spielplatz „Im Brünnlein“ in Igelsdorf sollte ein ganz besonderes Spielgerät aufgestellt werden. Heinz Krautwurst, ehemaliger Sonderschulleiter aus Schwabach, der mit seinen Mosaik-Skulpturen in Form von Kraken, Löwen oder Salamandern einen großen Bekanntheitsgrad hat, erklärte sich bereit, ein entsprechendes Objekt zu fertigen.

Nachdem er bei der Gestaltung seiner Skulpturen gerne Kinder und Jugendliche mit einbindet, war es für die Jugendbeauftragten der Gemeinde, Marina Mösle, Frank Lindemann und Jörg Deffner, eine Selbstverständlichkeit, dieses Projekt zu unterstützen. Ein Drachen soll es

werden – „der freundliche Drache von Rednitzhembach“. In insgesamt 325 Arbeitsstunden wurde in Zusammenarbeit und mit Unterstützung von Schülerinnen und Schülern der Rednitzhembacher Grund- und Mittelschule die Mosaik-Skulptur liebevoll ausgearbeitet.

Heinz Krautwurst fertigt seit über elf Jahren Kunstwerke. Die meisten Kinder wünschten sich einen Drachen. Er verkörpere die vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft. Ihm hafte etwas Mystisches an. „Der freundliche Drache lädt zum Spielen ein, man kann ihn besteigen, auf ihm reiten, und wenn er mit seinen Flügeln schwingt, dann kann man auch auf ihm fliegen, wohin man in seinen Träumen will“, so Krautwurst.

Bürgermeister Jürgen Spahl hoffte, dass sich die Rednitzhembacher „viele Jahre an dem Drachen und seiner lebensfrohen Ausstrahlung erfreuen können.“ Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, die von Kindern der Kindertagesstätte „Rappelkiste“ mit einem lustigen Drachenlied so-wie einem Drachengedicht umrahmt wurde, erhielt der Drache bei seiner Feuertaufe seinen Namen. Nicht etwas Grisu oder Tabaluga — nein, „Flecki“ heißt er. Anwesend waren natürlich auch die Kinder und Jugendlichen der Grund- und Mittelschule Rednitzhembach, die bei der Gestaltung des Drachens mitgewirkt hatten. 

Schwabacher Tagblatt

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