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Die Schwabanesen aus Schwabach waren ebenfalls mit von der Partie. Eine gute Stunde beherrschte der etwa 1000 Meter lange Umzug die Gemeinde Schwanstetten. Die Stimmung war prächtig.
Erstmals begann der Zug auf der Höhe der Further Straße und führte schnurstracks bis zum Schwander Plärrer. Dort wartete Bürgermeister Robert Pfann und das Schwanstettener Prinzenpaar grüßte nach seiner Ankunft ebenfalls huldvoll herab.
Zu sehen gab es für die gut 3000 Zuschauer rechts und links der Schwander Hauptstraße jede Menge. Die organisierten Narren hatten sich prachtvoll in Schale geworfen. Rosa Perücken grüßten aus einem rosa Wagen. Hexen machten in Masse Wirbel. Venezianische Masken stachen hervor.
Ein Wagen voller Fußballfans demonstrierte bayerische Verbrüderung: Anhänger von Fürth, Nürnberg und dem FC Bayern München in trauter Eintracht.
Die Büchenbacher Feuerwehr war nicht mit der Wasserspritze, sondern mit der „Muppet-Show“ angerückt. Die „Straßenfestler“ aus Schwanstetten feierten Jubiläum. Sie machen ihrem Namen seit 25 Jahren alle Ehre.
Auch unter den Zuschauern gab es jede Menge aufwändig verkleideter Faschingsfreunde. Zahlreiche Familien gaben sich mit einheitlichen Kostümen jeweils als Gruppe zu erkennen. In einer Bäckerei nahe des Zugverlaufs bedienten zwei Katzen und eine Zigeunerin. Trotz Temperaturen um den Nullpunkt ließ der Faschingszug in Schwanstetten also niemanden kalt. Lange noch nach Ende des Zugs war es zu hören. Nicht nur von den Mitgliedern des SCC: Schwand, aha!

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