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Elf Chöre mit 400 Sängern im Schwabacher Stadtpark

Traditionelles Stadtparksingen war erneut ein großer Erfolg - 04.07.2017 16:02 Uhr

Das traditionelle Stadtparksingen begeisterte rund 500 Zuhörerinnen und Zuhörer. © Roland Gössnitzer


Egal, ob auf den bereitgestellten Bänken oder einfach im Gras sitzend: Die Zuhörer lauschten den ausgefeilten, dynamischen Klängen der Musik ohne Verstärker, eine Wohltat für die Ohren und genau passend für die Atmosphäre im Park. Elf Chöre und annähernd 400 Sängerinnen und Sänger gaben sich "im schönsten Konzertsaal Schwabachs" (OB Matthias Thürauf) ein Stelldichein.

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Schwabacher Stadtparksingen 2017

Tolles Wetter, viele Chöre, abwechslungsreiches Programm: Beim traditionellen Stadtparksingen genossen die Gäste die Sonne und die Darbietungen.


Schwungvoll begann das zweistündige Konzert mit dem Musikzug des TV 1848 und seiner Leiterin Adelheid Habiger mit Hans Hartwigs Ouvertüre "Hans im Glück".

Brigitte Schmidt, Vorsitzende der Sängergruppe Schwabach Stadt, führte charmant durchs Programm. Als Neuerung stellten diesmal vor den einzelnen Liedvorträgen die jeweiligen Vereinsvorsitzenden ihre Chöre vor.

Die Quartettvereinigung Limbach und der Alpenvereinschor unter der Leitung von Karl Franz begrüßten mit seiner Stadtparkpolka traditionell die Zuhörer.

Für die Leiterin des Volkschores Schwabach, Martha Engelhardt, wurde spontan aus Anlass ihres runden Geburtstages "Happy Birthday" gesungen, bevor sie mit ihrem Volkschor die "Glocken der Heimat" stimmungsvoll erklingen ließ.

Schottische Klänge

Der MGV Liederkranz Rednitzhembach unter Udo Frisch brachte mit frischem Chorgesang zunächst den "Fliegermarsch" und lud dann zum "Schweinauer Tanz" ein. Giuseppe Verdis "Teure Heimat" sowie das schottische Volkslied "Amazing Grace", intonierte die Chorgemeinschaft Katzwang unter Bernhard Oppel.

Nachdem der MGV Liedertafel Schaftnach unter der Leitung von Valery Lapko "Heimat" und "Es lebe unser Bier" schwungvoll vorgetragen hatte, folgte Chorleiter Vladimir Kowalenko mit seiner Liedertafel Schwabach-Forsthof und trug schwungvoll "Hast Du heute schon gelacht" und Reinhard Mays Evergreen "Über den Wolken", begleitet vom Schmidt-Trio (Vater Udo und Sohn Tim an der Gitarre und Sohn Jonas am Kontrabass) mitreißend vor.

Tosenden Applaus erhielt der Alpenvereinschor mit der Quartettvereinigung Limbach unter ihrem Dirigenten Karl Franz für dessen Komposition "Wir sind die Senioren mit den feinen Ohren".

Mit dem in Vergessenheit geratenen Schwabacher Goldschlägermarsch hob Adelheid Habiger einen musikalischen Schatz, arrangierte ihn neu und trug ihn bravourös mit ihrem Musikzug vor.

Beeindruckendes Konzert

Immer wieder gern gehörtes Liedgut wie "Die kleine Bergkirche" brachte der Xangsverein Penzendorf-Schwarzach unter der Leitung von Michael Klein zu Gehör.

Der neue Chorleiter Maximilian Bieberbach hatte mit seinem Kammerchor feine Chormusik vorbereitet. Der Gesangverein Einigkeit Unterreichenbach unter Martin Dechet begeisterte mit dem Evergreen " Lollipop".

Der Vortrag des GV Frohsinn Wassermungenau unter dem Dirigat von Wolfgang Hofbauer war wieder begeistern, etwa bei "Bajazzo".

Mit dem Gruppenchor der Sängergruppe, seinem Dirigenten Vladimir Kowalenko und dem Bob-Dylan-Hit "Die Antwort weiß ganz allein der Wind" ging ein beeindruckendes Konzert zu Ende. 

ROLAND H. R. GÖSSNITZER

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