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Bei diesem Wettbewerb werden pro Mannschaft, der beliebig viele Aktive angehören dürfen, insgesamt 16 Strecken geschwommen, und zwar jeweils in einer Vor- und Rückrunde je zwei Durchgänge über 50m, 100m, 200m Schmetterling, Rücken, Brust, Freistil sowie 400m und 800m Freistil und 200m und 400m Lagen. Dabei darf kein Schwimmer zwei Mal dieselbe Strecke schwimmen und nur maximal fünf Starts je Wettkampftag absolvieren. Für die geschwommenen Zeiten gibt es dann eine Bewertung mit den offiziellen Punkten des Deutschen Schwimmverbandes, die am Schluss alle zusammengezählt werden. Auf diesen Vorgaben basierend, stellen die Trainer in mühsamer Detailarbeit die Mannschaftsbesetzungen zusammen, die die meisten Punkte bringen, aber nicht selten am Wettkampftag wegen krankheitsbedingtem Fehlen eines oder gar mehrerer Sportler wieder komplett überarbeitet werden müssen.
Die erste Damenmannschaft der SSV Nürnberg hatte im letzten Jahr den Aufstieg in die zweithöchste deutsche Liga geschafft und musste sich nun unter den großen deutschen Traditionsvereinen behaupten. Aus dem Katzwanger Topteam durften gleich vier starke Schwimmerinnen ihr Debüt in der zweiten Bundesliga geben. Ann-Christine Michel (Jahrgang 1995), Alina Schmidt und Franziska Weidner (beide ’96) sowie Caroline Reif (’98) sammelten bei den beiden Durchgängen der 2. Bundesliga Süd in Wiesbaden und Bamberg zusammen mit ihren Kolleginnen aus Altenfurt fleißig Punkte, und so standen am Ende der Rückrunde insgesamt 43361 Punkte auf dem Konto des vergleichsweise jungen Teams.
Beachtliche Dritte
Damit belegten die SSV-Schwimmerinnen in ihrer Gruppe hinter den beiden Mannschaften aus München und Hohenbrunn-Riemerling, die beide in die 1. Bundesliga aufsteigen werden, einen höchst beachtlichen dritten Platz. Das erklärte Ziel „Klassenerhalt“ ist damit eindrucksvoll geschafft worden und sogar der Traum vom Aufstieg in die 1. Bundesliga im nächsten Jahr erscheint nicht mehr ganz unrealistisch. Denn auch in den SSV-Mannschaften, die in der Landes- und Bezirksliga antraten, ließen viele weitere Nachwuchshoffnungen mit ausgezeichneten Bestzeiten aufhorchen. Zahlreiche Katzwanger Talente zeigten neben ihren Kameraden aus Altenfurt Kampfgeist und viel Engagement, so dass alle den Verbleib in ihrer Klasse schafften.
Die erste Herrenmannschaft und die zweite Damenmannschaft platzierten sich in der bayerischen Landesliga auf dem sechsten (Frauen) beziehungsweise achten Rang (Männer) von jeweils 20 Konkurrenzvereinen. In der Bezirksliga stellte die SSV Nürnberg gleich drei Damen- und zwei Herrenmannschaften, in denen vor allem die jüngeren Katzwanger um Punkte kämpfen durften. Sie belegten die Plätze fünf, sieben und elf bei den Damen und acht und neun bei den Herren.
Die Wettkämpfe der Landes- und Bezirksliga wurden wie in den Jahren vorher im Hallenbad in Langwasser ausgetragen und vom TSV Katzwang mit gewohnt routinierter Organisation ausgerichtet. Nach der gelungenen Gesamtbilanz in 2012 mit so vielen individuellen Bestleistungen fiebern eigentlich schon wieder Alle einer Neuauflage der DMS-Wettkämpfe im nächsten Jahr entgegen, um erneut bei phantastischer Stimmung und lautstarker Fanunterstützung für ein gutes Abschneiden der Mannschaften der SSV Nürnberg zu kämpfen.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.