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Es war schon ein imposanter Anblick, als die letzten Materialien in dem Bauch des 40 Kubikmeter fassenden Containers verstaut wurden. Vom Hafen Hamburg stach das Containerschiff Ende Januar in See. Ziel: Havanna auf Kuba und dann weiter in die Stadt Pinar del Rio, jener Stadt, in der bisher vier Unterrichtsstätten unterschiedlicher Größe von der Jugendorganisation „Die Falken“ renoviert wurden.
Diesmal waren neben den „Falken“, Bezirk Franken, vor allem die „Falken Kulturkooperative Wendelstein“ und weitere Kuba-Freunde ein Jahr lang an der Organisation und der Beschaffung von Spenden für das Projekt beteiligt. Viele Firmen spendeten Material, das wegen Wirtschaftsblockaden nur über Umwege zu erhalten ist. Weiteres Material wurde mit Hilfe eines fünfstelligen Geldbetrages, gespendet von Privatpersonen, eingekauft.
Zehn Tonnen Material wurden in 280 Pakete verpackt und verladen. Das Ganze kommt einer Schule für schwer sehbehinderte und blinde Kinder zugute. 58 Kinder im Alter von fünf bis 15 Jahren werden dort von ebenso vielen Angestellten und Lehrern betreut.
Am 5. März startet eine 16-köpfige „Arbeitsbrigade“ nach Pinar del Rio, um dort in den Bereichen Dachsanierung, Elektroinstallation, Fliesen- und Sanitärsanierung und Raummöblierung zusammen mit kubanischen Arbeitern tätig zu sein. Organisiert und betreut wird der Aufenthalt vom Erziehungsministerium der Region Pinar del Rio, das auch für die früheren Arbeitseinsätze zuständig war.
Besonders freut man sich über Spenden eines Dresdner Blinden- und Sehbehindertenverbandes, der eine Blindendruckmaschine und sonstiges Material beisteuerte.
Doch auch von privater Seite erhielt man wertvolle Geräte, mit deren Hilfe blinde Kinder lernen, mit der Außenwelt schriftlich in Kontakt zu treten. Außerdem wurden Spiele und „Bilderbücher“ für Blinde gespendet, die den Tastsinn schärfen. Flug- und sämtliche Versorgungskosten vor Ort werden von den Teilnehmern selbst übernommen.

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