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„Folge immer Deinem Herzen“

Motivationstrainer Christian Bischoff begeisterte Schülerinnen und Schüler des WEG - 25.04.2012 08:05 Uhr

„Gib mir fünf!“ Christian Bischoff hatte schnell den Draht zu den Jugendlichen gefunden, denen er Wege aufzeigte, wie man sich motivieren kann, seine Ziele auch zu erreichen.

„Gib mir fünf!“ Christian Bischoff hatte schnell den Draht zu den Jugendlichen gefunden, denen er Wege aufzeigte, wie man sich motivieren kann, seine Ziele auch zu erreichen. © Schmitt


„Selbstdisziplin ist die größte Erfolgsgrundlage, indem man jeden Tag etwas für sein Ziel tut, denn von nichts kommt nichts“, erklärt der Motivationscoach den 15- bis 18-Jährigen.
 

Als Beispiel nennt er den Supergeiger James Garrett. Seit 20 Jahre spiele er jeden Tag zwei bis vier Stunden Geige. Oft gehe der Musiker nach einem Drei-Stunden-Konzert nicht feiern. „Er übt jene drei Stellen der Vorstellung,“ schildert Bischoff, „die nicht perfekt waren.“

Dem Sport verschrieben

Bischoffs eigener Werdegang war ebenfalls geprägt von der disziplinierten Verfolgung eines großen Lebensziels. „Ich wollte Profisportler werden.“ Bei Fußball, Tischtennis und Tennis habe er sich als „talentfrei“ erwiesen. Dann habe er Basketball entdeckt und Erfolg gehabt. Mit 16 war er der jüngste Bundesligaspieler seiner Zeit. An der Seite Dirk Nowitzkis hat er in der U-16-Nationalmannschaft die Europameisterschaft gewonnen. Mit 25 war er einer der jüngsten Bundesliga-Cheftrainer.

Seit 2007 arbeitet der 1976 im hessischen Gießen geborene Diplom-Kaufmann als Life-Coach, Motivations- und Mentaltrainer. Er ist Berater und Persönlichkeitstrainer für Führungskräfte, Vertriebsteams und die Wirtschaftskapitäne der Global Player wie Audi, Siemens, Bosch, Kraft und mehrerer deutscher Banken.

In Seminaren und Vorträgen gibt er Tipps für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Neben Disziplin gehört dazu auch die Stärkung des Selbstbewusstseins: Des eigenen ebenso wie jenes anderer Menschen. „Mit ehrlichen positiven Emotionen auf andere zuzugehen“, das sei der Schlüssel dafür, sagt er und lässt es sofort üben. „Sucht euch einen im Saal und schildert ihm Euere Wertschätzung“, regt Christian Bischoff an. Bald liegen sich fast alle Schüler in der Aula in den Armen. Sogar Tränen fließen.

Schließlich soll sich jeder zu seinem rechten und linken Nachbarn drehen. „Du bist gut so wie du bist.“ Nur so motiviert man sich gegenseitig. Nach dem Ende seines 90-minütigen Vortrags steht Bischoff den Schülern noch lange Rede und Antwort. Er sitzt am Rand der Bühne, signiert sein Buch und widmet jeder einzelnen Frage viel Zeit. Fast alle verabschiedet er mit Handschlag oder High Five. Bischoff hat die Jugendlichen erreicht. 

ROBERT SCHMITT

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