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Frohes Feiern und Ausflug in die Geschichte

Die „Schottenhut-Erbschänke“ beim Kleinschwarzenloher Lindenfest im Blick - 25.05.2012 10:00 Uhr

Die Kleinschwarzenloher Kärwaboum und -madli zusammen mit drittem Bürgermeister Jörg Ruthrof an der neuen Geschichtstafel.

Die Kleinschwarzenloher Kärwaboum und -madli zusammen mit drittem Bürgermeister Jörg Ruthrof an der neuen Geschichtstafel. © Wolfgang Dinkler


Beim Lindenfest wird nicht nur zusammen gefeiert. Gleichzeitig wird auch Geschichte erforscht. Im vergangenen Jahr ging es um das ehemalige Hammerwerk. In diesem Jahr stand die „Schottenhut-Erbschänke“, das Gasthaus „Zur Linde“, im Mittelpunkt. Auf dem Grundstück wurde eine neue Geschichtstafel enthüllt.

Das übernahm Historiker und dritte Bürgermeister Jörg Ruthrof. Entworfen hatte die Gedenktafel wie in den Vorjahren Ehrenbürger Wolfgang Dinkler.

Dinkler ging in seinem Kurzvortrag auf die Bedeutung des Forstbesitzes der „Schottenhut“ ein. Gegenüber der Erbförsterei habe Erbförster Veit Amon 1664 die Erbschänke gebaut. Die Erbförster hatten die Aufgabe, den „Rauchbatzen“ als Entgelt der Feuerbeschau einzuheben. 1618 wurde die Erbförsterei in zwei sogenannte Huben geteilt, jede Hube erhielt das Schankrecht der Försterei.

Durch die Verlegung des Forstbezirkes der Schottenhut von Kornburg nach Kleinschwarzenlohe im Jahre 1385 erweiterte sich der Herrschaftsbereich der Freien Reichsstadt Nürnberg nach Süden bis an die Schwarzach.

Unter den Gästen des Festes befanden sich auch Landrat Herbert Eckstein, Bürgermeister Werner Langhans und Stellvertreter Willibald Milde. Die Musikgruppe „ToBe“ sorgte für Unterhaltung. 

wd

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