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Gesetzgeber weit weg von Realität der Jagd

Jägervereinigung Schwabach-Roth zog Bilanz - Vorschriften oft nicht nachvollziehbar - 07.04.2010

Vorsitzender Gerhard Tausch zeichnete Heinrich Wolf, Wolfgang Laumer, Anton Turnwald, Erwin Batke und Gerhart Kreutzer aus (von links). © oh


Die angelieferten Rehwildgehörne wurden nach Hegegemeinschaften und Jagdrevieren geordnet präsentiert und vermittelten so eine Übersicht des Rehwildabschusses im vergangenen Jagdjahr. Kreisjagdberater Ernst Scholze und Stadtjagdberater Gerhard Findeis berichteten übereinstimmend über einen hohen Anteil an Wild, das dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen ist. Außerdem mache sich die Freizeitnutzung des Waldes, insbesondere in stadtnahen Revieren, aus Sicht der Jäger immer mehr negativ bemerkbar.

In seinem Tätigkeitsbericht kritisierte der Vorsitzende Gerhard Tausch eine immer weiter ausufernde und vielfach realitätsferne Gesetzgebung auf Bundes- und Landesebene sowohl beim Waffenrecht als auch der Wildbrethygiene. Auf kommunaler Ebene dagegen sei die Zusammenarbeit mit den Behörden der Stadt Schwabach und des Landkreises Roth partnerschaftlich.

Schließlich wurden langjährige Mitglieder des Landesjagdverband Bayern ausgezeichnet; für 25 Jahre: Hans Roth, Andreas Martini, Helge Lehner und Gerhart Kreutzer. 40 Jahre: Erwin Batke, Kurt Bauer und Wolfgang Laumer sowie für 50 Jahre Heinrich Wolf. Alexandra Lehmeyer und Anton Turnwald erhielten das Bläserehrenzeichen in Silber für ihr langjähriges Engagement in der Jagdhornbläsergruppe. 

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