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Nach der hervorragenden Vorrunde mit acht Siegen reiste das Team voller Zuversicht nach Schwaig. Die Euphorie erhielt jedoch gleich ein paar Dämpfer: Mit Johannes Schewzow fiel ein Spieler kurzfristig aus und das Auto von Trainer Oliver Oppitz wollte bei den eisigen Temperaturen nicht anspringen. Zudem änderte sich der Turnier-Spielplan auf Jeder gegen Jeden, weil der TV Erlangen kurzfristig abgesagt hatte. Damit war der Vorteil durch den ersten Platz nach der Vorrunde dahin, und die Karten wurden neu gemischt.
Gleich im ersten Spiel wartete mit dem Post-SV Nürnberg ein unangenehmer Gegner. Im ersten Satz ging es hin und her, ohne dass sich eine Mannschaft absetzen konnte. Der Satzball des Post-SV wurde abgewehrt. Besser machten es die VCler, die diesen Durchgang mit 26:24 gewannen. Auch der zweite Satz war hart umkämpft — wieder mit dem besseren Ende für den VC (25:22).
Nach kurzer Pause war Gastgeber SV Schwaig der nächste Gegner. Mit konzentriertem Spiel hatte des VC Katzwang-Schwabach aber deutlich mit 25:17 die Nase vorne. Doch der zweite Durchgang gestaltete sich ziemlich zäh. Viele verschlagenen Aufschläge und Fehler im Angriff brachten den Gegner immer wieder zurück ins Spiel. Schwaig gewann mit 25:21 und erzwang den Tie-Break, der bis zur Satzmitte relativ ausgeglichen verlief. Dann behielt das Team von Trainer Thomas Kauppert die Nerven und spielte sein größeres Potenzial aus (15:8).
Es folgte das zuvor erwartete Finale gegen den TV Bad Windsheim, den man in der Vorrunde noch mit 2:1 besiegt hatte. Trotz guten Starts ging der erste Satz unerwartet deutlich mit 18:25 verloren. Der Gegner machte die big points und stellte einen guten Block. Im zweiten Satz war es dann lange ein Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Letztlich waren es trotz kämpferischer Leistung ein paar Fehler zu viel, und auch dieser Satz ging verloren, diesmal mit 20:25.
Im letzten Spiel gegen Ansbach musste dann ein Sieg her, um aus eigener Kraft den zweiten Platz zu sichern. Die Angst, nach der tollen Vorrunde am Ende mit leeren Händen dazustehen, merkte man der Mannschaft im ersten Satz an. In einem zähen Ringen wurde aber beim Stand von 24:23 der erste Satzball verwandelt. Selbstbewusst ging es in den zweiten Durchgang, der sich zu einer klaren Sache gestaltete (25:12).
Damit stand der zweite Platz fest, und Spieler wie Trainer lagen sich jubelnd in den Armen. Obwohl die Mannschaft nicht ihren besten Tag erwischt hatte, gelang die Qualifikation für die nordbayerische Meisterschaft im März.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.