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„Spaßig“ ist die 17 Kilometer lange Strecke am Heidenberg, die jeweils im Zweierteam zurückgelegt werden muss. Giftige Anstiege, unrhythmische Schotterpassagen wechseln mit rasanten Gefällen. Die größte Schikane blieb in diesem Jahr jedoch aus. Die trockene und vor allem schneefreie Strecke sorgte stattdessen für schnelle Zeiten und in der Wertung oft für den besseren Ausgang für die Laufspezialisten.
Die Regeln des „Run & Bike“-Wettkampfes sind schnell erklärt. Zwei Athleten sind gemeinsam auf der 17 Kilometer langen Strecke, bestehend aus zwei Runden, unterwegs. Der Abstand zwischen Läufer und Radfahrer darf nie mehr als zehn Meter betragen.
In der Praxis gestaltet sich die Handhabung allerdings oft ein wenig schwieriger. An der richtigen Wechseltaktik scheiden sich oft die Geister. Manche Teams versuchen die Splits möglichst kurz zu halten, Wechsel alle 200 Meter sind keine Seltenheit. Bei anderen Gruppen sind die Aufgaben klar verteilt. Ein Team-Part beschränkt sich auf das Laufen, der andere rein auf das Radfahren.
Das Starterfeld spiegelte auch in diesem Jahr wieder ein „Who is who“ der im Landkreis stärksten Triathleten und Läufer wider. In der Männerwertung trafen die Regensburger Laufspezialisten Sebastian Reinwand und Jonathan Schaible auf das erfolgreiche Triathleten-Brüderpaar Simon und Felix Weiß. Am Ende hatte das Team „Telis Finanz Regensburg“ doch deutlich die Nase vorn und unterbot mit einer Zeit von 53:35 Minuten den bisherigen Streckenrekord. Die „WeissBrothers“ belegten in 55:18 Minuten den zweiten Platz und hatten damit über sechs Minuten Vorsprung vor dem drittplatzierten Team, bestehend aus „Altmeister“ und Renninitiator Bennie Lindberg und Thomas Förster (1:01:39 Stunden).
Besondere Spannung versprach das Rennen in der Mixed-Wertung. Gleich drei hochkarätig besetzte Teams rangen hier um den Sieg. Im vergangenen Jahr prägte das Duell zwischen Christine Ramsauer und Annika Ehrhardt die Damenwertung des hiesigen BLV-Läufercups, aktuell liegt die Allersbergerin Christine Ramsauer jedoch bereits uneinholbar in Front.
Nicht so allerdings beim „Run & Bike“, wo Annika Ehrhardt das „Familienduell“ gegen Christine und ihren Ehemann Josef Ramsauer durch die Unterstützung ihres Bruders Sven Ehrhardt, momentan selbst als Cupzweiter platziert, für sich entscheiden konnte. Mit einer Tempoverschärfung kurz vor dem Ende setzten sich „die Geschwister Ehrhardt“ (1:02:57) gegen die bis dato gleichaufliegenden „Geh Punkt Weißenburg Mixed“ um den Berglauf-Spezialisten Stefan Zäh und Simone Hüttl (1:03:25) ab. Rang drei belegte das Ehepaar Ramsauer unter dem Synonym „Topf und Deckel“ in 1:06:07 Stunden.
Ganz dicht beieinander lagen auch die Teams der Damenkonkurrenz. Hier gewannen Marlene Robisch und Gabriele Weiß alias „die Dreckspatzen“ in 1:17:31 Stunden vor dem Team „Schlusslicht“, bestehend aus Susanne Eberlein und Lisa Haas (1:17:48). Rang drei belegte „What ever“ mit Maona Buske und Martina Böhm in 1:17:54 Stunden. Im Anschluss ließen die Aktiven samt Betreuern und Freunden den Wettkampf bei einer Tasse Glühwein und Lebkuchen noch gemütlich ausklingen.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.