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Bis zum letzten Platz war die Kirche besetzt, als die Musikerinnen und Musiker der Blechbläsergruppe „BlackRiverBrass“ unter der Leitung von Hans Deuerlein das Konzert eröffneten und der Schwabacher Alpenvereinschor unter der Leitung von Karl Franz die Faszination der Bergwelt besang. Pfarrer Norbert Heinritz fungierte als Moderator und fand stets die passenden Worte. So war er nie verlegen, die Faszination der Berge auch mit Stellen aus der Bibel und Vergleichen aus der Theologie zu illustrieren.
Nachdem der Alpenvereinschor seine musikalische Gebirgswanderung mit Titeln wie „In die Berg bin I gern“, „Sonntagmorgen in den Bergen“ und dem „Schwabacher Alpenvereinslied“ fortgesetzt hatte, zeigte die „BlackRiverBrass“ ihr Können. Mit Gassenhauern wie „Eine Reise ins Glück“ und „Wochenend’ und Sonnenschein“ sowie der Titelmelodie aus den „Winnetou“-Filmen konnten sie das Publikum für sich begeistern.
Im zweiten Liederblock des Alpenvereinschores dominierten eher getragene Stücke wie der „Andachtsruf“ aus der Waldlermesse, das Bergsteigerlied „Signore delle Cime“ und der „Bergchoral“, eine Eigenkomposition des Chorleiters Karl Franz. Begleitet wurde der Alpenvereinschor dabei erneut im Wechsel von der Orgel und dem Akkordeon.
Außergewöhnlich war der „Glockenjodler“, da ein Chormitglied hier nur mit etlichen Metallglocken in verschiedenen Größen und Klangtiefen die Gegenmelodie zum Orgelspiel präsentierte. Modernere Klänge boten danach die Musikerinnen und Musiker von „BlackRiverBrass“ in ihrem zweiten musikalischen Block dar: Dem Spiritual „On my way to heaven“ folgte ein flotter „Tango Afferado“ und das Stück „Come along“.
Zum Finale der Veranstaltung wurden die Besucher wieder vom Alpenvereinschor geführt: Mit dem „Ave Maria der Berge“, bei der Horst Stumpf einen Soloauftritt hatte, und einem „Laudate“. Auf das gemeinsame Gebet folgte als regulärer Abschluss ein Stück aus der „Limbacher Messe“, ebenfalls eine Eigenkomposition von Chorleiter Karl Franz. Beide Musikgruppen ließen es sich nicht nehmen, dem großen Beifall eine Zugabe folgen zu lassen.
Pfarrer Norbert Heinritz nutzte seine Abschiedsworte, um den beiden beteiligten Musikgruppen für ihre Bereitwilligkeit, das Konzert als Benefizkonzert abzuhalten, zu danken. Er rief zu Spenden für die Dachsanierung der Georgskirche auf.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.