Mittwoch, 14.11.2018

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Schwabach: Das modernste MRT der Welt

Gerät im Gesundheitszentrum bietet schärfere Bilder und für die Patienten mehr Komfort - 01.10.2018 15:57 Uhr

„Noch präzisere Bilder bei erhöhtem Patientenkomfort“ – und dies vor Schwabachs Kulisse – verspricht der neue Magnetresonanz-Tomograph. Auf unserem Bild von links Privat-Dozent Dr. Sedat Alibeck, Club-Arzt Dr. Matthias Brem und Fabian Simon Hubacek, Geschaftsführer der „310Klinik“. © Foto: Robert Schmitt


Anlässlich einer offiziellen Feier zur Übergabe des Geräts an seine Bestimmung trafen sich die Betreiber mit Ärzten, Geschäftspartnern und Freunden. Prominentester Gast war der ehemalige Club-Spieler Andreas Wolf. Nürnbergs Mannschaftsarzt Dr. Matthias Brem war ebenfalls gekommen, um das hochinnovative Gerät und sein Umfeld zu erleben.

Das neue MRT-Gerät verblüfft zunächst durch seine Kompaktheit: Eine besonders kurze Tunnellänge und eine 70-Zentimeter-Tunnelöffnung verhindern, dass bei Patienten ein beklemmendes Gefühl entsteht. Bei herkömmlichen Geräten liegt der Durchmesser bei 60 Zentimetern. Eine große Fensterfront macht den überschaubaren Raum hell und freundlich. Dadurch sind MRT-Untersuchungen von Patienten mit Einschränkungen und Ängsten sehr viel einfacher. Hinzu kommt ein riesiges Bild des Schwabacher Marktplatzes, das Vertrautheit schaffen soll. So sind alle Untersuchungen bei freier Atmung möglich. Eine neue Wiedergabe-Technologie ermöglicht darüber hinaus sehr viel schnellere Bildgebungen. "Siemens hat hier einen Meilenstein der Präzisionsmedizin geschaffen", erklärte der ärztliche Leiter, Privat-Dozent Dr. Sedat Alibeck. Fabian Simon Hubacek ist ebenfalls überzeugt von der Weltneuheit. "Alle MRT-Untersuchungen werden damit komfortabler als je zuvor", ist der Geschäftsführer der "310Klinik" überzeugt.

Wissenschaftlich begleitet

Entwicklung und Betrieb des neuen MRT-Scanners werden wissenschaftlich begleitet. Schwabach ist dafür Referenz-Zentrum. Das Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin der Universität Heidelberg sieht in der innovativen Technologie Vorteile. "Robustheit und Stabilität der Daten haben sich entscheidend verbessert, sodass hier effizienter gearbeitet werden kann", sagt Institutsdirektorin Dr. Ulrike Attenberger.

Die "310Klinik" betreibt in Nürnberg ein stationäres Krankenhaus mit 70 Betten. Hinzu kommen mehrere Medizinische Versorgungszentren mit verschiedenen Fachrichtungen. Drei davon sind ebenfalls in Nürnberg angesiedelt.

Das vierte ist nun in Schwabach entstanden. 

ROBERT SCHMITT

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