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Schwabach: Food Truck Fans trotzen kaltem Wind

Swagman, Jack's Tasty oder RibWich - Hippe Jungs und heiße Burger - 18.03.2017 17:00 Uhr

Ein RibWich ist eine fleischige Angelegenheit.

Ein RibWich ist eine fleischige Angelegenheit. © Foto Thomas Correll


Bereits zum vierten Mal organisiert die Firma Food Truck RoundUp die gleichnamige Veranstaltung, bei der in Lkws verschiedenster Größen Essen gemacht und verkauft wird. Es ist ein Heimspiel, denn ihre Büros haben Klaus Peter Wünsch und Kollegen im Schwabacher Gründerzentrum Schwung, wo auch die Macher des RibWich (kurz erklärt: Fleisch von der Rippe im Sandwich) zuhause sind.

15 Trucks sind es in diesem Jahr, drei mussten wegen des Wetters absagen. Es gibt trotzdem alles: Burger, Pulled Pork, Donuts, Frozen Jogurt, Baumstriezel, Hot Dogs oder Bratwürste. Lange Schlangen bildeten sich vor den Trucks, auf die Besonderheiten, die sich die Food Trucker ausgedacht haben, kann man schonmal ein bisschen warten.

Nur die Sonne fehlte

Die Trucks heißen Swagman, Bramburi & More oder Jack’s Tasty – und natürlich stehen überdurchschnittlich viele hippe Jungs mit Vollbärten hinter den mobilen Theken. Dazu spielt die Band Gonzales Brothers and the Gang bluesige Instrumentals. Fehlt eigentlich nur die Sonne.

Bilderstrecke zum Thema

Food Truck RoundUp in Schwabach Food Truck RoundUp in Schwabach Food Truck Round Up Schwabach Ribwich, Foto: Thomas Correll, 18. März 2017.
RoundUp auf dem Marktplatz: Food Trucks rollen in Schwabach an

Auf dem Schwabacher Marktplatz haben sich am Samstag die Food Trucks aufgereiht. Trotz Regenwetter waren die Schlangen bei Ribwich und Co. nicht kurz.


Aber: "Die Schwabacher sind hartgesotten, Respekt!", freut sich Klaus Peter Wünsch, der 2013 mit den RoundUps (heißt soviel wie "Zusammenkunft") angefangen hat – als einziger Organisator solcher Veranstaltungen. "Heute gibt es deutschlandweit 130 Firmen, die so etwas machen", sagt Wünsch.

Fester Termin

Ein Erfolgsmodell. Dass sich die Food Trucks zu einem festen Termin im Schwabacher Kalender gemausert haben, freut ihn. Es gebe natürlich Auflagen, aber man lege ihnen nicht unnötig Steine in den Weg. Deshalb gilt sein Dank der Stadt Schwabach und dem Marktmeister.

Ein bisschen exotisch ist es doch noch, nicht nur für ältere Besucher, das merkt man an den interessierten, auch mal skeptischen Blicken. Doch auch für die, die es gutbürgerlich mögen, ist etwas dabei. So gibt es Bratwurst im "Bratwurst Döslein", das tatsächlich die Form einer Dose hat. Oder das Heimat-Weckla. Was da drauf ist? Schäufala, Kloß, Sauerkraut und Soße. Mit Kruste, versteht sich. 

THOMAS CORRELL

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