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„Süder“ bleiben in der Bezirksliga

Der selbsternannte Landesliga-Aufsteiger scheiterte in Stadeln kläglich - 29.05.2012 08:43 Uhr

Mit fairen, aber mitunter auch unerlaubten Mitteln suchten die Vereine in der Qualifikation zur Landesliga den Erfolg. In dieser Szene traf der Zirndorfer Heiko Tiessen leider nur den Rücken von Stephan Schwendinger.

Mit fairen, aber mitunter auch unerlaubten Mitteln suchten die Vereine in der Qualifikation zur Landesliga den Erfolg. In dieser Szene traf der Zirndorfer Heiko Tiessen leider nur den Rücken von Stephan Schwendinger. © Jainta


Nicht nur in Kornburg, wo dem gastgebenden TSV am Samstag ein torloses Remis nicht zum Sprung in die Landesliga reichte (siehe eigenen Bericht), gingen die Kicker noch einmal bis an die Schmerzgrenze. Auf drei anderen Plätzen war Spannung ebenfalls Trumpf. Neben den Zirndorfern hatten letztlich der ASV Pegnitz, der ASV Vach und der FSV Stadeln das bessere Ende für sich. Letzterer schaffte vor 1300 Fans das Kunststück, den SV 73 Süd Nürnberg mit 3:0 in die Schranken zu verweisen. Für die „Süder“ Kicker und Verantwortlichen bleibt demnach die bittere Erkenntnis, dass man sich zumindest im Amateurfußball den Erfolg nicht immer erkaufen kann.

Die „Quali“ in Kürze:

FSV StadelnSV 73 Süd Nürnberg 3:0 (0:0). Zwar fiel der Erfolg um ein Tor zu hoch aus, verdient war er gegen enttäuschende Süder aber allemal. Der hochkarätig besetzte Meister der Bezirksliga 2 schaffte es gegen konsequent störende Stadelner nur ganz selten, Druck aufzubauen.

FSV Stadeln: Oriwoll, Theil, Pfeifer, Wölfel, Traut, Ell, Ferstl (90. Abudo), Laschet, Popescu, Strobel (39. Berber), Vigas (72. Kessler).

SV 73 Süd: Tschinkel, Sekita, Henninger, Amtmann, Kunc, Guegel (56. Atakora), Schulz, Berisha, Ehrl, Tekdemir (68. Babur), Fiori.

Tore: 1:0 Berber (52.), 2:0 Popescu (83.), 3:0 Berber (90.). SR: Hertlein (TSV Dinkelsbühl). Zuschauer: 1300. Gelbrot: Henninger (Süd, 86.).

Baiersdorfer SV – ASV Vach 1:3 (1:1) nach Verl. Ein Doppelschlag von Aydogmus und Pommer in der Verlängerung sicherte dem ASV den Platz in der Landesliga. Dabei hatte für die Hausherren alles so gut angefangen: Nagengast erzielte bereits nach wenigen Minuten die BSV-Führung.

Baiersdorfer SV: Musialik, Pilz, Kraft (73. Dollhäupl), Janousek, Friedrich, R. Ortloff, Mönius (80. Cescutti), Angermüller, Karches, Nagengast (65. Ulrich), Döller

ASV Vach: Hörrlein, Faltermeier (90. Marx), Daum, Fringelis, Glaser, Aydin, Pommer, Aydogmus (105. Sejans), Lerchl, Hassgall, Adlung (46. Jovanovic)

Tore: 1:0 Nagengast (4.), 1:1, 1:2 Aydogmus (48
., 99.), 1:3 Pommer (100.). SR: Badstübner (TSV Windsbach). Zuschauer: 350.

ASV Pegnitz – BSC Erlangen 2:2 (0:0). Nach nervenaufreibenden 90 Minuten steht der ASV Pegnitz erstmals in seiner Vereinsgeschichte in der Landesliga. Allerdings waren die Gäste über weite Strecken das bessere Team — es reichte jedoch nicht ganz.

ASV Pegnitz: Schuster, Rolzing, Daniel Sigl, F. Müller, Jordan (83. T. Haberberger), Zeilmann, Schraml (54. P. Haberberger), Stiefler (65. Held), Lindner, Kretschmer, Vogler

BSC Erlangen: Hinze, Brütting, Frey, Nemetz, Cords (76. Jovic), Weber, Kreuzer, Jakl (58. Yanik), Walthier (70. Dedaj), Helisch, M. Müller.

Tore: 0:1 Müller (49.), 1:1 Schraml (52.), 2:1 Cords (76., Eigentor), 2:2 Müller (79.). SR: Bode (Eibach). ZS: 1200.
 

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