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Sonntag, 23.09.2018

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Totschlag in Leerstetten: Verdächtige sitzt in U-Haft

Frau wird beschuldigt, ein Marktgemeinderatsmitglied erschlagen zu haben - 10.09.2018 10:15 Uhr

In diesem Anwesen in der Leerstetter Hauptstraße war am Donnerstag die Leiche von Erhard Schneider gefunden worden. Die der Tat verdächtige Frau sitzt seit dem Wochenende in Untersuchungshaft. © News5/Goppelt


Wie berichtet, war Schneider am späten Donnerstagvormittag tot in der Scheune seines Anwesens in Leerstetten gefunden worden. Gut drei Stunden später nahm die Polizei in Schwabach die 57–jährige Frau fest. Sie soll dem 65-Jährigen massive Kopfverletzungen beigebracht haben, an denen er gestorben ist.

Keine Angaben

Bei der Vernehmung bei der Polizei äußerte sich die Verdächtige nicht zum Vorwurf. Am Freitag wurde sie in Nürnberg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Auch dort machte sie laut Staatsanwaltschaft keine Angaben zur Tat. Der Richter verhängte Untersuchungshaft "wegen dringenden Verdachts des Totschlags".

Nach wie vor offen ist die Frage, ob es sich um eine Beziehungstat gehandelt haben könnte. Polizei und Staatsanwaltschaft sprechen offiziell davon, dass die Verdächtige eine "Bekannte des Opfers" sei. Hinter vorgehaltener Hand wird in Schwanstetten jedoch darüber gesprochen, dass es sich um die (ehemalige) Lebensgefährtin von Schneider handele. Offiziell bestätigt ist dies aber nicht.

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Toter SPD-Marktgemeinderat: Polizei riegelt Haus ab

Warum der 65-Jährige SPD-Marktgemeinderat Schneider in Leerstetten (Lkr. Roth) sterben musste, ist bislang noch unklar. Gegen 11.30 Uhr setzte Zeugen einen Notruf ab und meldeten, dass sie einen leblosen Mann aufgefunden hätten. Wenige Minuten später waren die ersten Polizisten und der Rettungsdienst vor Ort.



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rog

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