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Uhu von Bernd Nusselt ist neuer Blickfang in Oberreichenbach

"Kunst am Baum" mit der Motorsägen geschaffen - 19.05.2014 09:14 Uhr

An dem steilen Hang baute sich Bernd Nusselt ein Arbeitsgerüst um den Lindenstamm. © Günther Wilhelm


Bernd Nusselt hat bisher schon gerne kleine Schnitzereien gemacht. Doch diesmal hat er nicht zum Schnitzermesser gegriffen, sondern zu seinen Motorsägen. Zu einer großen fürs Grobe und einer kleineren für die Feinarbeiten.

„Dafür habe ich etwa fünfeinhalb Stunden gebraucht“, erzählt Bernd Nusselt. Dann war das Kunstwerk entstanden. „Ich bin vom Ergebnis selbst überrascht“, sagt er. Ebenso wie von den vielen Reaktionen. Wie oft er schon darauf angesprochen worden ist? „Ich zähle nicht mehr mit.“

Eine große Schwierigkeit war die Hanglage. „An der Stelle beträgt das Gefälle 45 Grad. Da musste ich erst einmal ein passendes Gerüst bauen“, berichtet er.

Das Resultat mehrstündigen Sägens kann sich sehen lassen: Bernd Nusselt und der Uhu, der aus einer Linde entstanden ist. © Günther Wilhelm


Für den Uhu selbst hat Bernd Nusselt nur einmal in seinem eigenen Wald geübt. Die Linde am Hang gehört der Gemeinde Kammerstein. „In diesem Bereich gab es sehr viel Totholzabwurf“, sagt Nusselt. Deshalb hatte sich der Oberreichenbacher Helmut Kurtsch bereiterklärt, das Stück Wald im Auftrag der Gemeinde auszulichten. „Und er hat mich angerufen und gefragt: Bernd, willst nicht was schnitzen?“ Und Bernd Nusselt hat spontan zugesagt.

Bisher sei diese Kunst am Baum „ja nicht mein Hobby, aber das wird es jetzt werden“, so der Künstler. 

gw

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