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Sie nahm am bundesweiten Wettbewerb „Topjob“ teil. Die Ernennungsurkunde nahm der geschäftsführende Gesellschafter Hans Jürgen Bauer bei einem großen Festakt in Duisburg aus den Händen des früheren Wirtschaftsministers Wolfgang Clement entgegen.
Bei dem Projekt speziell für den Mittelstand werden die Unternehmen via Mitarbeiterbefragung in sechs Kategorien bewertet. Beim ersten Mal (2008) war die Motivation der Deutschen Technoplast ausschließlich herauszufinden, wo die Firma steht, so die Auskunft von Firmenchefin Birgit Bauer-Groitl, die zusammen mit ihrem Bruder Hans Jürgen Bauer und Geschäftsführer Helmut Mokroß die Geschicke des Kunststoff und Metall verarbeitenden Betriebs lenkt.
Die Befragung fand damals im ersten Jahr nach der Unternehmensnachfolge statt, und die Nachfolger der Firmengründer Johann und Ursula Bauer sahen darin „auch eine Chance, eine ehrliche, weil anonyme Rückmeldung zu bekommen: Gehen wir richtig mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern um? Wie kommt unsere Führung an?“, erklärt Birgit Bauer-Groitl: „Dass wir 2008 auf Anhieb unter den Topjob-Betrieben gelandet sind, war damals für mich eine Überraschung“, so Bauer-Groitl. Allerdings listete 2008 die Stärken- und Schwächen-Analyse auch noch sieben „Herausforderungen“ auf. Punkte, deren sich die Leitung der Unternehmensfamilie mit Betrieben in Wörth, Schwabach und Malaysia annahm. Den Erfolg der Maßnahmen fand die Firma beim Vergleich Topjob 2010 bestätigt. Mitten in der Wirtschaftskrise hatte die Firma bessere Noten erhalten als bei der Premiere zwei Jahre zuvor.
Beim dritten Anlauf 2012 ging es noch einmal bergauf. Das Gesamtergebnis – in einer Bewertungsskala von D- (schlechteste Bewertung) bis A+ – hat sich erneut wie vor zwei Jahren um eine Wertungsstufe auf B+ verbessert, womit die Deutsche Technoplast erstmals über dem Durchschnitt der teilnehmenden, mittelgroßen Unternehmen liegt.
Die gute Bewertung beruht auf zum Teil überdurchschnittlichen Verbesserungen in den Bereichen „Motivation & Dynamik“, „Familien- und Sozialorientierung“ sowie „Internes Unternehmertum“.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.