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Beim an den Gaudiwurm anschließenden Faschingstreiben wurde die Polizei mehrfach zu Schlägereien gerufen, die sich jedoch oft als nur verbale Streitigkeiten herausstellten. Insgesamt vier Mal entpuppten sich die Mitteilungen als haltlos, was entweder auf üble Scherze der Anrufer zurückzuführen war oder daran lag, dass sich die Unstimmigkeit bis zum Eintreffen der Polizei von selbst gelöst hatte.
Ein Jugendlicher musste aufgrund hohen Alkoholkonsums in Gewahrsam genommen und von seiner Großmutter in der Dienststelle abgeholt werden, teilte die Polizei mit.
Allerdings gab es auch schwerwiegendere Vergehen: So wurden insgesamt fünf Delikte der Körperverletzung zur Anzeige gebracht, wovon zwei als gefährliche Körperverletzungen einzustufen waren. Diese Handgreiflichkeiten fanden überwiegend in der Nähe der gut gefüllten Lokalitäten der Altstadt statt.
Eine Gaststätte war sogar so gut besucht, dass sie bereits um 22 Uhr „leergetrunken“ war. Das verleitete viele Faschingshungrige dazu, die Party auf die Straßen zu verlegen. Bis ungefähr zwei Uhr nachts feierten sie, danach kehrte wieder Ruhe ein.
Positive Bilanz
Trotz einiger Zwischenfälle zieht die Schwabacher Polizei eine positive Bilanz: Berücksichtige man die Menge der Personen und deren oftmals starke Alkoholisierung, sei die Veranstaltung relativ friedlich verlaufen. Außerdem kam es bei den angezeigten Delikten zu keinen schwerwiegenden Verletzungen bei den Geschädigten. Dies bestätigt auch die Rettungsleitstelle, denn ab 22 Uhr erfolgten keine Einsätze mehr, denen übermäßiger Alkoholkonsum zugrunde lag.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.