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Viele treue Fans

Seniorenfasching des Landkreises in Abenberg - 08.02. 09:25 Uhr

ABENBERG  - Der Seniorenfasching des Landkreises Roth ist eine Einrichtung mit eigener Fangemeinde. Bei der inzwischen 16. Veranstaltung am vergangenen Sonntagnachmittag waren wieder rund 450 Besucherinnen und Besucher aus allen Ecken des Landkreises in die Abenberger DJK-Halle gekommen.

Ein Tänzchen in Ehren: Auch Tollitäten aus dem Landkreis Roth gaben sich ein schwungvolles Stelldichein beim närrischen Nachmittag.
Ein Tänzchen in Ehren: Auch Tollitäten aus dem Landkreis Roth gaben sich ein schwungvolles Stelldichein beim närrischen Nachmittag.
Foto: Hiltl
Ein Tänzchen in Ehren: Auch Tollitäten aus dem Landkreis Roth gaben sich ein schwungvolles Stelldichein beim närrischen Nachmittag.
Ein Tänzchen in Ehren: Auch Tollitäten aus dem Landkreis Roth gaben sich ein schwungvolles Stelldichein beim närrischen Nachmittag.
Foto: Hiltl

Fast die Hälfte davon in fünf angebotenen Buslinien. Drei Stunden lang wurden sie von den fast 200 glänzend aufgelegten Aktiven prächtig unterhalten. Bei den Schunkelliedern hätten sie fast die Halle zum Mitschwingen gebracht.

Gekonnt und mit viel Witz führte Sitzungspräsident Egon Reinhard von der KG Gredonia durch das Programm. Begleitet wurde er von Pagin Katharina Gürtler, die fleißig damit beschäftigt war, den zahlreich anwesenden Kommunalpolitikern, allen Mitwirkenden mit Trainerinnen und Trainern und den bei der Organisation Mitverantwortlichen den schmucken Orden „Faschingskarussell 2012“ umzuhängen. Mit Küsschen versteht sich. Eigentlich eine Lieblingsbeschäftigung von Landrat Herbert Eckstein, wie dieser wissen ließ.


Clowns beobachteten interessiert das bunte närrische Treiben in der Abenberger DJK-Halle.
Clowns beobachteten interessiert das bunte närrische Treiben in der Abenberger DJK-Halle.
Foto: Hiltl
Clowns beobachteten interessiert das bunte närrische Treiben in der Abenberger DJK-Halle.
Clowns beobachteten interessiert das bunte närrische Treiben in der Abenberger DJK-Halle.
Foto: Hiltl

Elf Glockenschläge waren für Sitzungspräsident Egon Reinhard, Gardemädchen und die Abordnungen der mitwirkenden zehn Faschingsgesellschaften (Allersberg, Georgensgmünd, Greding, Meckenhausen, Obermässing, Roth, Schwand, Spalt, Thalmässing und Wendelstein) das Signal zum Einmarsch. Am Keyboard in bewährter Weise „Musikus“ Reiner Sponseil, längst zur Legende beim Landkreis-Fasching geworden.


Gleich zu Beginn brachte „Goldi“ Georg Meier von der VfG Georgensgmünd das Publikum mit Stimmungsliedern „auf Betriebstemperatur“. Für das leibliche Wohl sorgten zusätzlich die Gymnastikdamen der DJK Abenberg um Rosi Biegler, Ulli Rock und Christa Mohrholz zusammen mit Sportheimwirt Jorgo Kampourakis samt Personal.

Allmählich wurde es fetzig auf der Bühne. Silvia und Julia Trost, das Junioren-Tanzmariechen-Paar von der VfG, bot einen ersten Vorgeschmack auf das, was noch folgen sollte. Doch zuerst bat „Cowboy“ Eckstein seine drei Landrats-Stellvertreter, Dr. Hannedore Nowotny, Walter Schnell und Max Netter, auf die Bühne. Dazu mit Bürgermeister Werner Bäuerlein (Abenberg) und seinem Stellvertreter Hans Zeiner sozusagen die „Hausherren“. Und dann nacheinander die anwesenden Bürgermeister und/oder Mitglieder der Kreistags. Dann kam Markus Mahl, der Hilpoltsteiner Bürgermeister, auf die Bühne und stahl allen anderen die Schau. Korrekt mit Sakko und Krawatte gekleidet, zierte doch nur kurz eine rote Pappnase sein edles Haupt. Das reichte, um vom Landkreis-Chef zum „Supernarr des Seniorenfaschings 2012“ ausgerufen zu werden.

Farbenprächtige Zirkusnummer



Einen Hauch von Frühling versprühten die zehn Mädchen der Showtanzgruppe Obermässing. Noch so jung und doch schon erstaunlich akrobatisch zeigte sich das Jugendtanzpaar Vanessa Rammler und Tim Pogue der KaGe Spalt. Einen Augenschmaus besonderer Art boten die Bambinos der FG „Grün-Weiß“ Wendelstein mit ihrer Zirkusnummer. Wie ein Wirbelwind fegte Junioren-Tanzmariechen Jenny Pogue von der KaGe Spalt über die Bühne, ließ bei ihren Sprüngen und Überschlägen die Herzen der Zuschauer gleich mithüpfen. Viel gewirbelt haben die beiden männlichen Majorettes, Patrik Hochmeyer und Tim Lowig vom Schwander Carnevals-Club, mit ihren Stäben zwar auch, aber sie behielten Bodenhaftung. Nichts für schwache Nerven war wieder mal der spektakuläre Auftritt der bundesweit bekannten Allersberger Hexen. Da wirkte der Marschtanz der Juniorengarde Gredonia fast wie Balsam auf die Seelen. Da war es Zeit für den Einzug der Prinzenpaare mit Gefolge.

Mit dem Soundtrack von Peter Pan interpretierten die Pan Power Girls vom Faschingsverein Meckenhausen genial die erfolgreiche Kindergeschichte. Eine Augenweide in Perfektion und Anmut einmal mehr die fernseherfahrene Prinzengarde des RCV. Mystisch anzusehen waren dagegen die Abenberger Hexen. Cagla Yapici und Mavie Müller, die flotten zwei vom RCV, ließen so richtig die Puppen tanzen. Wie Aliens bewegten sich die „Heartbreakers“, eine Showtanzgruppe der FG „Grün-Weiß“ vor ihrem „Sternenschiff“.

Nach den weiblichen Herzensbrechern folgten männliche: „Die süßen Häschen“; ein Männerballett aus Thalmässing, das das Publikum kurz vor Schluss zu Beifallsstürmen hinriss. Zum Finale vereinigten sich die Akteure ein letztes Mal zu einem farbenprächtigen Bühnenbild. 



hi

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Kurzbeschreibung:
In der fünften Jahreszeit ist eine Menge geboten: Neben der Inthronisation des Prinzenpaares und den bunten Faschingsumzügen gibt es viele weitere große und kleine Veranstaltungen. Hier finden sie alles zum närrischen Treiben in Nordbayern.