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Wohlbefinden mit Küken: Der Seniorentag in Roth

Im Rother Stadtgarten gab es viele Informationen und so manchen Test - 06.09.2017 16:34 Uhr

Beim Landkreis-Seniorentag konnte man einen Blick auf die eigenen Körperwerte werfen...


Die meisten Besucher hatten einen Regenschirm mitgebracht. Aber er wurde dann meistens als Sonnenschirm verwendet, denn immer wenn sich die Sonne hinter den Wolken heraus traute, wurde es richtig warm.

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Fit und fröhlich: Der Seniorentag im Rother Stadtgarten

Um Gesundheit, Freizeit und Lebensfreude ging es beim Seniorentag im Rother Stadtgarten.


Wie man sich fit und gesund hält, davon könne man bei den Ausstellern des Seniorentags viel erfahren. "Trotzdem kann schnell mal irgendwas kommen", sagte Landrat Herbert Eckstein und riet den Senioren, für diesen Fall vorzusorgen, damit keine Dritten über das eigene Schicksal entscheiden müssen.

Anschließend fand auf der Seebühne eine Kurzandacht mit Diakon Heinrich Hofbeck und Pfarrerin Elisabeth Düfel statt, die auch von den Mädchen und Buben des Kindergartens Heilige drei Könige mitgestaltet wurde.

Im Lauf des Tages folgten noch viele verschiedene Darbietungen auf der Seebühne, zum Beispiel Gebärdenlieder und –tänze von Bewohnern der Regens-Wagner Einrichtung in Zell, Gesang des Landfrauenchors unter der Leitung von Heidi Steiner, Auftritte der "Schwabacher Ratschkattln oder das Volksliedersingen mit Georg Zwingel, Stefan Gußner und Otto Schmidpeter, bei denen man dank ausgeteilter Liederbücher auch mitsingen konnte. Zwischen den Programmpunkten unterhielt Josef Beck mit seiner steirischen Harmonika.

Awo, Diakonie oder Caritas, sie alle waren gekommen und hatten einen Stand, um über ihre Dienstleistungen zu informieren. Auf großes Interesse stieß der kleine Streichelzoo des "Eselhof" aus Schwanstetten, der seine "tiergestützte Intervention" eindrucksvoll präsentierte. Darunter versteht man Maßnahmen, bei denen durch den gezielten Einsatz von Tieren positive Auswirkungen auf das Erleben und das Verhalten von Menschen erzielt werden können.

Deutlich sah man das bei einer Gruppe des Rother Seniorenheims "Hans Roser-Haus": Einer selig lächelnden Dame saß ein flauschiges Serama-Zwerghuhn-Küken auf der Schulter, das ihr ins Ohr zwitscherte. Gleich daneben knabberte eine Ziege vorsichtig an der Hand einer Rollstuhlfahrerin, der diese Begegnung sichtlich Freude bereitete. Der "Eselhof" hatte außerdem Meerschweinchen, Zwergwidder und Schildkröten dabei. Ach ja, und natürlich einen Esel. "Wir arbeiten auch mit Kindern und mit Behinderten", erklärte Anja Winter, eigentlich examinierte Krankenschwester und jetzt Fachkraft für tiergestützte Intervention. "Unser Ziel ist es, Menschen im Umgang mit Tieren eine andere Sichtweite zu vermitteln und ihnen Wohlbefinden zu schenken", so Winter.

Für Körper und Seele

Neben dem Wohlbefinden der Seele ging es beim Stand des TV Hilpoltstein ums körperliche Wohlbefinden. Ulla Dietzel und andere Übungsleiter boten auf der Stadtgartenwiese einen "Alltags-Fitness-Test" für Seniorinnen und Senioren an: Er bestand aus einfachen Übungen wie simuliertem Treppensteigen, Aufstehen aus einem Stuhl, ohne die Arme zu benutzen, oder dem Heben von Hanteln innerhalb einer halben Minute.

Denn wohl die beste Möglichkeit, bis ins hohe Alter fit und gesund zu bleiben, ist regelmäßige Bewegung. Auch hierfür bot der Seniorentag des Landkreises wieder Orientierung und Beratung seitens kompetenter Gesprächspartner.

  

TOBIAS TSCHAPKA

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