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Abenbergs CSU-Vorsitzendem Sebastian Ehard oblag es, eine ganze Reihe von Ehrengästen zu begrüßen. Namentlich erwähnte er unter anderem den Spalter Bürgermeister Udo Weingart, Schwabachs CSU-Landtagsabgeordneten Karl Freller, Ex-Finanzstaatssekretär Hansgeorg Hauser, Werner Emmer, den Vorsitzenden des „Energiebündels“, BLSV-Kreisvorsitzenden Ulrich Ziermann, Bezirksrat Ernst Schuster, Stadtpfarrer Stefan Brand und Ex-Landratskandidat Robert Frank.
Ehard erwähnte, dass der Landkreis Roth heuer 40-jähriges Bestehen feiern könne. Dazu werde es im Herbst auch eine Sonderausstellung auf Burg Abenberg geben.
Hans-Peter Friedrich konstatierte, dass es in der Welt des 21. Jahrhunderts mit ihren Herausforderungen nur als gemeinsames Europa eine Zukunft geben werde. Er sei Bundeskanzlerin Angela Merkel dankbar dafür, dass sie in Bezug auf den Euro einen harten Kurs fahre, „zum Wohle unseres Landes“.
Als Gefahr für die innere Sicherheit erachtete Friedrich die „Selbstradikalisierung“ im Internet, wie sie bei den Mordanschlägen auf amerikanische Soldaten zutage getreten sei. Es gelte, dazu im Netz Gegenstrategien zu entwickeln, zumal das Internet und weitere Kommunikationsnetze für den Wohlstand unerlässlich seien: „Eine der großen und wichtigen Herausforderungen ist, wie wir uns rüsten, Angriffe auf die Netze zu verhindern.“
Links- und Rechtsextremismus erteilte Friedrich eine klare Absage. „Wir haben gemeinsam die Pflicht, unseren demokratischen Rechtsstaat zu schützen.“ Wer glaube, dass der Wohlstand hierzulande selbstverständlich sei, täusche sich. Da die Bundesrepublik nicht über Bodenschätze verfüge, sei „der Grips unserer Denker und Ingenieure unerlässlich“. Der Wohlstand sei nur zu halten, wenn er auch weiter erarbeitet werde. Der Innenminister bekräftigte die Bedeutung des Ehrenamts für die Gesellschaft: „Die Ehrenamtlichen sind die wahren Patrioten.“
Europa-Abgeordneter Martin Kastler unterstrich in seiner Rede, dass es Ziel in Europa sei, Wohlstand für alle aufzubauen. Bei der Organisation des Miteinanders in Europa wird nach Kastlers Ansicht der Blick zu oft nur aufs Geld gerichtet.
Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler erachtete die Frage vieler Bürger, ob die Bundesrepublik die Schuldenlast für Europa auch tragen könne, als berechtigt, appellierte aber auch: „Vertrauen Sie uns.“ Die Agrarreform, bezahlbare und gute Pflege sowie die Energiewende waren für CSU-Kreisvorsitzenden Volker Bauer „die nächsten großen Themen“.
Die Sicherheit der Bürger sei die Grundlage, worauf Leben und Arbeit in der Gesellschaft aufbaue, so Abenbergs Bürgermeister Werner Bäuerlein. Ziel sei es, eine Politik zu machen, damit die Lebensqualität der Bürger verbessert werde. In diesem Sinne sollten alle an einem Strang ziehen und sich nicht hinter Zuständigkeiten verstecken.
Im Schlusswort dankte Abenbergs stellvertretender Bürgermeister Hans Zeiner allen, die den Neujahrsempfang in der Burgstadt organisiert haben, sowie der Blasmusik der DJK Abenberg für die musikalische Untermalung.

Bewerbungen für den NN-Kunstpreis werden ab 1. März 2012 entgegengenommen. Die Teilnahmebedingungen finden Sie
hier.