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„Wunder von Katzwang“: KaKuze im Jubiläumsjahr

Das Kulturzentrum feierte sein 20-jähriges Bestehen — Viele Plänen - 31.03.2016 08:33 Uhr

Waldemar Bleichert und Horst Pfeuffer gaben zwei alte Mimen, die sich abschminken und dabei auch entdecken, wie unterschiedlich die Erinnerung an Vergangenes ausfallen kann. © F.: hw


Der alte und neue künstlerische Leiter des KaKuze, Wolf B. Heinz, bezeichnete es in seiner Begrüßungsrede als „Wunder von Katzwang“, nachdem längere Zeit unklar war, ob und in welcher Konstellation es mit dem kulturellen Angebot in dem südlichen Nürnberger Stadtteil weitergehen kann.

Nach einem Sektempfang eröffnete Heinz mit dem Moderator der Feier, Dugfried „Sigi“ Wekerle, zunächst eine Ausstellung mit fotografischen Höhepunkten von Aufführungen der KaKuze-Theater-Company.

Beschwingt untermalt wurde die Feier mit flotten Jazzrhythmen von der Gruppe Jazzmatazz mit Veronika Thoma, Sopran, Melanie Lord, Alt, Andreas Weiss, Tenor, und Peter Thoma, Bass. Weitere Kostproben der Theatergruppe gaben im Sketch „Vermählung“ Traudl Wellein, Max Ruppert und Gabi Giegold-Strunz und im Sketch „Die Suppe“ Norbert Bux und Christian Stuhlfauth. Im Sketch „Zwei alte Mimen schminken sich ab“ mit Waldemar Bleichert und Horst Pfeuffer wurde bewiesen, wie unterschiedlich die Vergangenheit im Gedächtnis behalten wird. Bürgermeister Christian Vogel gratulierte im Namen der Stadt Nürnberg. Er sei froh, dass es weitergehe. Laut Statistik sei Katzwang der glücklichste Stadtteil, und das KaKuze trage dazu bei.

Die Vorsitzende des KaKuze-Fördervereins, Ulrike Mönch-Heinz, äußerte, dass sich der Begriff Kultur in den letzten zwei Jahrzehnten verändert habe und nun weiter gefasst sei.

Mönch-Heinz gab noch einen Überblick über die Aktivitäten des KaKuze. Es wurde Theater gespielt, viele Konzerte wurden veranstaltet, es sangen Chöre, es gab Gabel- und Lesefrühstücke, Mal- und Musikkurse, und es gibt einen Buchladen, der ihr besonders am Herzen liegt, weil sie ihn vor etwa 15 Jahren gegründet hat. Mit Kleinverlagen habe alles begonnen, mit Lesungen von besonderen Menschen aus der Region und vielem anderem mehr.

Ein buntes Programm kündigte Mönch-Heinz an, viele interessante Menschen und Begegnungen, wie das Programm zur 20-Jahr-Feier bestätige. Es gebe viele Pläne für die Zukunft des Katzwanger Kulturzentrums, so die Fördervereinsvorsitzende. Dafür gebe es gute neue Konzepte, unter anderem auch für die Integration von Flüchtlingen im Stadtteil.

katzwanger-kulturzentrum 

HORST WEIDLER

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