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Schwerer Unfall in Unterfranken: 40-Tonner kracht in Schulbus

21 Menschen wurden verletzt - vier davon schwer - 03.09.2015 12:57 Uhr

Der Lkw krachte in die rechte Seite des Busses: Drei Kinder wurden bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. © NEWS5 / Herse


Der Schulbus mit den Kindern war auf dem Weg nach Thüringen in eine Privatschule. Kurz vor acht Uhr kam es dann auf der Staatsstraße 2282 an der Kreuzung Herbstädter Straße zum Zusammenstoß.

Der 32-jährige Lkw-Fahrer war auf der Staatsstraße vom Ortsteil Eyershausen in Richtung Bad Königshofen unterwegs. Der Busfahrer wollte mit seinem Fahrzeug von Bad Königshofen kommend die Staatsstraße geradeaus überqueren und in Richtung Herbstadt weiterfahren. Der 72-Jährige hatte den von rechts kommenden 40-Tonner offenbar übersehen, sodass der 32-Jährige mit seinem Lkw in die rechte Seite des Omnibusses prallte.

Lkw-Fahrer auch schwer verletzt

Durch den Zusammenstoß drehte sich der Bus um rund 90 Grad und kam total beschädigt auf der Fahrbahn zum Stehen. Durch die Kollision wurden die
insgesamt 19 Kinder verletzt, drei davon schwer. Sie wurden mit Hubschrauber und Krankenwagen zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht.Die Schüler im Alter von 9 bis 16 Jahren waren auf dem Weg in eine thüringische Privatschule in Haubinda.

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Schulbus kollidiert mit Lkw: 19 Kinder und der Lkw-Fahrer verletzt

Im Landkreis Röhn-Grabfeld ist in Bad Königshofen am frühen Donnerstagmorgen ein Schulbus mit einem Sattelzug zusammengestoßen. Der Lkw krachte frontal in die Seite des Busses, insgesamt wurden 21 Personen verletzt, drei Kinder und der Lkw-Fahrer schwer. Der Sachschaden liegt laut Polizei bei etwa 50.000 Euro.


Viele Kinder wurden vor Ort von ihren Eltern abgeholt, der Lkw-Fahrer kam schwer verletzt in eine Klinik. Der Busfahrer erlitt einen Schock. An beiden Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen ein Gesamtschaden von etwa 50.000 Euro.

Die Polizei teilte mit, dass sich die drei schwerverletzten Kinder nicht in Lebensgefahr befinden. Insgesamt waren sechs Notärzte und etwa 55 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Sie brachten auch einen Teil der Kinder in das nahegelegene Feuerwehrhaus und betreuten sie solange, bis die jeweiligen Eltern die Kinder abholten. 

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