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Söder spricht sich für Wolf-Abschuss in Bayern aus

Im Oberallgäu waren zuvor mehrere tote Kälber gefunden worden - 16.08.2018 07:53 Uhr

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat sich dafür ausgesprochen, Wölfe im Notfall abschießen zu lassen. "Wir achten die Gesetze. Wir müssen aber alles dafür tun, dass Menschen und Vieh geschützt werden", sagte Söder der Augsburger Allgemeinen. Bei Gefahr könne das auch zur sogenannten Entnahme, also zum Töten, der Tiere führen. Die Alpen können laut Söder gut ohne den Wolf leben. Anfang August waren im Landkreis Oberallgäu fünf tote Kälber gefunden worden.

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Das Landesamt für Umwelt leitete Untersuchungen ein, ob ein Wolf die Tiere getötet haben könnte. Die Behörde will mit der Landwirtschaftsverwaltung und dem zuständigen Landratsamt einen runden Tisch zu dem Thema organisieren. Der Bund Naturschutz hatte die Staatsregierung zuletzt für deren Umgang mit Wölfen kritisiert. Abschießen löse das Problem nicht, weil immer wieder Tiere durchs Land zögen. Umweltminister Marcel Huber (CSU) hatte sich dafür ausgesprochen, dass Wölfe auf nicht zu schützenden Almen vergrämt, gefangen oder abgeschossen werden sollten.

 

dpa

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