Mittwoch, 12.12.2018

|

16 Schüler aus Bonyhád erkundeten Treuchtlingen

Teenager besuchten Partnerschafts-Festakt, Bürgermeister, Bad und Museum – Neue Betreuer-Generation - 15.04.2011 07:53 Uhr

Im Rathaussaal erfuhren die Acht- und Neuntklässler aus dem ungarischen Bonyhád Wissenswertes über die Altmühlstadt und stellten Bürgermeister Werner Baum ihre Fragen. © Patrick Shaw


Nach einer Stadtrallye, einem Badbesuch und einem Ausritt mit dem Reitverein wohnten die jungen Leute am Wochenende zunächst dem Festakt mit Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde bei. Am Montag empfing dann Bürgermeister Werner Baum die Mädchen und Jungen im Rathaus und stellte ihnen die Altmühlstadt und ihre Besonderheiten vor.

Dabei bewiesen die Jugendlichen ein waches und kritisches Auge, indem sie unter anderem wissen wollten, wie alt die Altmühltherme sei und wozu der wohl als Fremdkörper im Stadtbild empfundene Gebäudekomplex hinter dem Rathaus diene (die Firma Altmühltaler). Auch zum späteren Studium an der neuen Treuchtlinger FH lud Baum die Acht- und Neuntklässler scherzhaft ein und erzählte ihnen stolz vom aktuellen Erfolg der VfL-Basketballer.

Viel gesehen und erlebt

An den folgenden Tagen besichtigten die ungarischen Gäste dann unter anderem das Volkskundemuseum und kochten zusammen mit Museumsleiterin Dr. Marlit Bauch „wie die Römer“. Die Schüler erkundeten in Nürnberg die Altstadt, die Felsengänge sowie die Straße der Menschenrechte und erlebten mit der evangelischen Landjugend einen „Outdoornachmittag“ im Hochseilgarten. Mit ihren Gastfamilien besuchten die Teenager überdies den Brombachsee und feierten in Pappenheim den 85. Geburtstag von Gräfin Ursula mit. Einige unternahmen sogar einen Abstecher bis nach Schloss Neuschwanstein. Verabschiedet wurden sie sich schließlich mit einem Grillfest von ihren neuen mittelfränkischen Freunden.

Begleitet wurden die Jugendlichen von den Treuchtlinger Lehrern Tino Lemke, Susann Klößinger und Eva Till-Rudolph sowie ihrem ungarischen Kollegen Ferenc Kovács. Das Trio der Senefelder-Schule ist damit die „nächste Generation“ des Schüleraustausches: Felix Birnthaler und Ulrike Rauscher hatten diesen zuvor rund zwölf Jahre lang betreut. Das aktuelle Besuchsprogramm der Jugendlichen unterstützten Sparda Bank, Sparkasse und Raiffeisenbank finanziell.

  

Patrick Shaw

Seite drucken

Seite versenden


weitere Meldungen aus: Treuchtlingen