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Dienstag, 25.09.2018

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70 Kilometer paddeln: Professor kommt in Nürnberg an

Manuel Sand fuhr mit dem SUP von Treuchtlingen nach Gebersdorf - 09.10.2017 12:26 Uhr

Manuel Sand vom Adventure Campus Treuchtlingen paddelte an zwei Tagen erfolgreich mit dem Stand Up Paddle 70 Kilometer von Treuchtlingen nach Nürnberg. © Manuel Sand


Aufgrund einer Wette war er am Donnerstag um 10 Uhr aufgebrochen, um die 70 Kilometer lange Strecke mit dem Stand Up Paddle Board zurückzulegen. Auch das Sturmtief „Xavier“ konnte ihn nicht aufhalten, auf dem Wasser machte sich der Wind nur selten bemerkbar. "Der Wind war gar nicht so das Problem, das hatte ich einkalkuliert. Anfangs taten wir uns aber sehr schwer, weil die schwäbische Rezat bis Ellingen sehr zugewachsen und nicht wirklich befahrbar war und wir das SUP viel tragen mussen," rekapituliert der Abenteuerprofessor.

Danach gab es zwar immer noch einige Hindernisse wie umgefallene Baumstämme, Untiefen, Stromschnellen, oder Wehre, es konnte aber über weite Strecken gut gepaddelt werden. "Toll war die Unterstützung und die Hilfsbereitschaft, die mir unterwegs zu Teil wurde. So bekam ich nicht nur Begleitung auf der Strecke, sondern auch einen trockenen Übernachtungsplatz und nützliche Tipps", erinnert sich Sand.

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Ein bisschen verrückt muss man schon sein. Weil er eine Wette verloren hat, paddelt Manuel Sand, Professor für Outdoormanagement am Treuchtlinger Adventure Campus, von seinem Treuchtlinger Arbeitsplatz zu seinem Wohnort in Nürnberg-Gebersdorf. Am Donnerstagvormittag hat er mit Mitpaddler Tom van de Weyer in Treuchtlingen das Paddle Board in der Altmühl zu Wasser gelassen.


Die herbstliche Rednitz bot eine malerische Kulisse für die letzte Etappe der Strecke und Fischreiher, Eisvögel und weitere Lebewesen rund ums Wasser machten das Naturerlebnis perfekt. "Die Rednitz ist wirklich ein wunderschöner Fluss und man erlebt die Natur vom Wasser aus ganz anders, das ist fast wie eine eigene Welt", schwärmt der Treuchtlinger Hochschulprofessor.

Mit der Aktion wollte Manuel Sand aber nicht nur den neuen Studiengang "Outdoosport und Adventuremanagement" an der Hochschule für angewandtes Management bewerben den er betreut, es ging ihm auch noch um mehr. "In erster Linie habe ich es für mich gemacht, um mir selber zu beweisen dass es möglich ist und um des Abenteuers willen. Gleichzeitig möchte ich aber auch auf die tolle Natur bei uns in der Gegend aufmerksam machen und die Leute ermutigen mehr raus zu gehen und Abenteuer in der Natur  zu erleben. Diese liegen oftmals vor der Haustür und müssen nicht sonderlich gefährlich sein," weiß Sand.

Bleibt nur noch die Frage was das nächste Abenteuer sein wird. "Da habe ich noch keine Pläne, aber ausgeschlossen ist es nicht, dass ich nochmal eine ähnliche Aktion machen werde." 

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