Freitag, 16.11.2018

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Brücken bei Möhren und Gundelsheim sind fertig

Einweihungsfeier für die zwei erneuerten Bahnübergänge - 05.06.2018 06:05 Uhr

Bei dem kleinen Festakt auf der „Awo-Brücke“ südlich von Möhren durchschnitten Ingenieur Jens Barthel, Helmut Kommer von der Brückenbaufirma Vitus Rieder, Bürgermeister Werner Baum und Johannes Käser von der Straßenbaufirma Thannhauser (von links) das symbolische Band. © Patrick Shaw


Es hat länger gedauert als geplant. Das räumte auch Rathauschef Werner Baum ein, wenngleich es wichtiger sei, dass Straße und Brücken nun wieder befahrbar seien. Vor rund vier Jahren hatte eine Prüfung ergeben, dass die aus dem Jahr 1905 stammende Querung bei Möhren und die 1934 entstandene Bahnbrücke nahe Gundelsheim erneuert werden müssen.

Nach langen Debatten einigte sich der Stadtrat schließlich auf die sofortige Umsetzungder Bauauftrag im Zuge einer „dringlichen Anordnung“ und die Kosten sorgten allerdings für weiteren Streit. Im April 2017 schloss die Stadt schließlich die erforderliche Kreuzungsvereinbarung mit der Bahn, und der Neubau konnte beginnen. Rund drei Millionen Euro hat er am Ende gekostet, die sich Bahn und Kommune teilen. Von der städtischen Hälfte übernimmt wiederum die Regierung von Mittelfranken 70 Prozent, sodass der Stadtsäckel lediglich für etwa eine halbe Million Euro herhalten muss.

Über die neue Brücke sind nun auch wieder die Weiler Spielhof, Eichhof und Zwerchstraß sowie die Anwesen am Schauhof direkt an die Kreisstraße angebunden. © Patrick Shaw


Das Ergebnis sind nun zwei neue Plattenbalkenbrücken mit Spannweiten von 20,50 (Möhren) beziehungsweise 15,70 Metern (Gundelsheim). Die neue Straße ist an beiden Stellen 4,50 Meter breit, hat ein maximales Gefälle von acht (Möhren) beziehungsweise zwölf Prozent (Gundelsheim) und trägt bis zu 40 Tonnen. Rund 120 Meter Gehweg verbinden die „Awo-Brücke“ mit der benachbarten Einrichtung, auf die der in Möhren geläufige Name zurückgeht. Sie müssen in den nächsten Wochen noch fertiggestellt werden, die provisorische Oberleitungsführung bleibt noch bis November bestehen.

Den kirchlichen Segen gab Rehlingens Pfarrer Martin Pöschl den beiden Bauwerken und dankte Gott für den unfallfreien Bauablauf. 

Patrick Shaw Redaktion Treuchtlinger Kurier E-Mail

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