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Mittwoch, 19.09.2018

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Erster Schultag: Viel mehr Erstklässler in Treuchtlingen

132 Abc-Schützen starteten ins Schulleben - Schülerzahl der Senefelder-Schule stabil - 11.09.2018 15:37 Uhr

Mit Mitmachliedern und einem Sketch hießen die Zweitklässler der Treuchtlinger Grundschule ihre Nachfolger als Jüngste der Schulfamilie willkommen. © Patrick Shaw


Empfangen wurden die Abc-Schützen vor der Grundschule in der Hahnenkammstraße mit Liedern und einem Sketch der Zweitklässler. Das viele Jahre lang gewohnte Spalier der Mitschüler gibt es nicht mehr. Das liegt daran, dass es auch keinen Anfangsgottesdienst für die Erstklässler mehr gibt, sondern am Freitag, 14. September, einen gemeinsamen Gottesdienst für alle Kinder der Schulfamilie. Außerdem war die Verkehrssituation während des Spaliers stets etwas brenzlig.

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Viel mehr Abc-Schützen: Der erste Schultag in Treuchtlingen

132 Erstklässler sind an der Treuchtlinger Grundschule und den beiden Dorfschulen in Wettelsheim und Schambach ins neue Schuljahr gestartet.


132 Schulanfänger bilden heuer die fünf ersten Klassen in der Kernstadt (drei), Wettelsheim und Schambach (je eine). Das sind 37 Abc-Schützen und eine Klasse mehr als im Vorjahr. Hintergrund ist die Zuwanderung während der vergangenen drei Jahre, aber auch die steigenden Geburtenzahlen schlagen sich nieder. „Sogar in den Ferien hatten wir noch 15 Neuzugänge“, berichtet Schulleiter Herbert Brumm. Zehn weitere Kinder ausländischer Eltern beginnen ihr erstes Schuljahr in der Übergangsklasse.

Insgesamt besuchen 447 Kinder die drei Standorte der Treuchtlinger Grundschule (plus 40). „Ich denke, dass das in den nächsten Jahren in etwa so bleibt“, meint Brumm. 41 Prozent der Schüler (183) haben einen Migrationshintergrund, in der Kernstadt ohne die Dörfer sind es sogar 61 Prozent. Sie stammen laut Brumm aus 23 Nationen. Dazu zählen allerdings nicht nur frisch zugezogene Kinder, sondern auch solche, die in Deutschland geboren sind, deren Eltern oder Großeltern aber ausländische Wurzeln haben.

Große Klassen, wenig Lehrer

Mit 24 Kindern liegt die mittlere Klassenstärke spürbar über dem Landkreis-Durchschnitt von 21. Unterrichtet werden sie von 48 Lehrern, einem mehr als im Vorjahr. Damit sind laut Rektor Brumm alle Planstellen besetzt, wenngleich das Personal nach wie vor „auf Kante genäht“ sei. Der häufigste Erstklässler-Name scheint übrigens Maja zu sein – allein in der Klasse 1a gibt es ihn dreimal.

Am Sonderpädagogischen Förderzen­t­rum, der „Altmühlfranken-Schule“, die im selben Schulhaus untergebracht ist, gibt es weitere acht neue Gesichter.

Alte Schülerzahl noch nicht wieder erreicht

Ein leichtes Minus verzeichnet diesmal die Senefelder-Schule. Nach einem Rückgang von fast 220 auf nur noch 150 bis zum Jahr 2015 stieg die Zahl der Übertritte an die Kooperative Gesamtschule in den beiden Folgejahren steil an, um nun bei rund 175 zu stagnieren. 55 Fünftklässler besuchen den Gymnasialzug, 66 die Realschule und 54 die Mittelschule. Letztere wurden heuer wegen des hohen Anteils an fremdsprachigen Kindern auf drei statt der üblichen zwei Klassen aufgeteilt. Das kommt dem Zeitpensum für die einzelnen Schüler zugute.

Unter dem Strich schrumpft der Gymnasialzug leicht von 394 Mädchen und Jungen zum vergangenen Schuljahresende auf nun 387, der Realschulzug verkleinert sich von 483 auf 448, und die Mittelschule wächst minimal von 398 auf 400. Die insgesamt 1235 Senefelder-Schüler (minus 17 im Vergleich zum Schuljahresbeginn 2017) werden von 139 Lehrern und fünf Referendaren unterrichtet. Damit sind auch hier alle Planstellen besetzt. 

Patrick Shaw Redaktion Treuchtlinger Kurier E-Mail

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