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Hauptversammlung des SV Wettelsheim

Rückblick auf Vereinsjahr – Erhöhung der Mitgliedsbeiträge – Ehrungen - 15.03.2013 10:19 Uhr

Vereinschef Hannes Köhnlein und Stellvertreter Ulrich Schülein (rechts und links) mit den Geehrten und aus dem Amt Scheidenden Uli Auer, Wolfgang Schmidt und Ludwig Meyer sowie Gerhard und Birgit Pfahler (von links). © Privat


Vorsitzender Hannes Köhnlein informierte die Mitglieder über Arbeiten am Sportheim und den Anlagen, die der Verein überwiegend in Eigenregie durchgeführt habe. Die vergangenen Veranstaltungen erwähnte er ebenso wie die neue Kooperation mit dem SV Auernheim im Jugendfußball. Den Verantwortlichen um Günter Wölfel dankte er besonders. Klarheit herrsche nun auch in Sachen Traineramt bei den Senioren: Rainer Neubauer betreut die zwei Mannschaften auch in der Saison 2013/14.

Wirtschaftlich steht der SV Wettelsheim gesund da. Um das Gleichgewicht trotz steigender Ausgaben und geplanter Investitionen zu halten, komme der Verein aber um eine Beitragserhöhung nicht herum, erklärte Köhnlein. Vier Euro sollen Erwachsene ab diesem Jahr mehr zahlen, Kinder und Jugendliche zwei Euro. Die Versammlung billigte dies einstimmig. Das letzte Mal waren die Gebühren vor 13 Jahren angepasst worden.

Die Jahresrechnung legte Sascha Rothenpieler vor. Nachdem die Prüfer Stefan Huzel und Anton Müller deren Richtigkeit bestätigt hatten, entlasteten die Mitglieder den Kassier.

Johann Spahr berichtete aus der Fußballabteilung. Die letzte Saison beendete die erste Elf auf Rang neun der Kreisklasse Süd. Neben den Top-Torschützen Michael Berthold und Danny Schupp (je zwölf Treffer) bestritt auch Viktor Vöhringer alle 28 Spiele, ohne ausgewechselt zu werden. Die vielversprechende Saisonvorbereitung mit Erreichen der dritten Runde im Toto-Pokal und dem Stadtmeistertitel setzte das Team in der aktuellen Vorrunde fort. So lag der SVW lange an der Tabellenspitze und fiel erst kurz vor der Winterpause einen Platz zurück.
„Keine Chance gehabt“

Die Reserve hatte dagegen laut Spahr keine Chance auf den Klassen­erhalt und stieg als Vorletzter nach einem Jahr in der A-Klasse wieder ab. Auch der Start in die neue Saison verlief holprig – nach zuletzt neun Siegen kann sich der jetzige dritte Platz aber sehen lassen.

Mit mehreren gut eingebundenen Jugendspielern blickt Spahr der Rückrunde nun zuversichtlich entgegen. Die Zugriffe auf die Internetseite des Vereins, die der Abteilungsleiter ebenfalls betreut, stiegen nach seinen Worten im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf 18.200.

Margit Luff von der Tennisabteilung beklagte die dünne Personaldecke, die auch die Platzpflege zunehmend schwierig mache. Trotzdem seien auch heuer wieder drei Mannschaften am Start. Luff gab zudem die Gewinner der Vereinsmeisterschaften bekannt. Ähnlich äußerte sich Herwig Krois von der Tischtennis-Sparte. Zwar habe diese überragende Einzelspieler, es fehle jedoch die Breite. So musste das zweite Team wegen Personalmangels auf den erspielten Aufstieg verzichten. Mit dem Platz der ersten Mannschaft im vorderen Mittelfeld der ersten Bezirksliga zeigte sich Krois zufrieden.

Der neue Jugendfußball-Leiter Stefan Huzel und sein Vorgänger Uli Auer teilten sich den Bericht über den Nachwuchs. Um diesen ist es beim SVW mit sechs gemeldeten Mannschaften und der Zusammenarbeit mit dem SV Auernheim nicht schlecht bestellt. Größere Probleme bereite es, ausreichend Trainer und Betreuer zu finden.

Rundum zufrieden sind dagegen Susanne Ortner von den Aerobic-Damen und Steffi Schülein von der Showtanzgruppe. Die Übungsstunden seien gut besucht, und die neue, von Richard Schwimmer installierte Spiegelwand im Übungsraum sei beiden Abteilungen eine große Hilfe.

Seit der Gründung im Verein

Abschließend zeichnete Vereinschef Köhnlein etliche Mitglieder aus – allen voran Erich Geyer und Fritz Schülein, die als Gründungsmitglieder seit stolzen 65 Jahren im Verein sind. Ein halbes Jahrhundert sind außerdem Klaus Geyer, Ludwig Meyer, Ludwig Reuter und Wolfgang Schmidt dabei.

Nach sieben Jahren traten überdies Birgit und Gerhard Pfahler als Jugendtrainer zurück. Für die Nachwuchsarbeit sei ihr Engagement „ein großer Beitrag“ gewesen, bedankte sich Köhnlein. Unzählige ehrenamtliche Stunden hat auch Uli Auer geleistet und will nun kürzer treten. Er war von 2000 bis 2007 Senioren- und danach bis 2012 Juniorenleiter, aktiver Reserve- und Altherren-Spieler, Trainer diverser Jugendmannschaften und der Fußballdamen, Ausschussmitglied sowie Verfasser der Presseberichte. Sein außergewöhnliches Engagement würdigte die Runde mit viel Applaus. 

pm

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